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Japans Trommlerinnen Nummer eins

Japans Trommlerinnen Nummer eins

Beim Festival "Konstantin lädt ein - Nagaoka" am 18. und 19. September spielt die Deutsch-Japanische Gesellschaft Trier eine entscheidende Rolle. Auftritte hochkarätiger Künstler und ein einzigartiges Feuerwerk sollen die Besucher begeistern.

Trier. (cus) Die City-Initiative Trier richtet erstmals ein Festival zu Ehren einer Trierer Partnerstadt aus (der TV berichtete). Projektpartner dieser Premiere ist die Deutsch-Japanische Gesellschaft (DJG), denn es geht um Nagaoka. "Wir sind seit fast zwei Jahren mit der Vorbereitung beschäftigt", sagt DJG-Präsident Johann Aubart. Allein drei Mal flog er deshalb nach Japan.

Mit Erfolg: Die original japanischen Feuerwerkskörper wurden mit einem Containerschiff nach Rotterdam gebracht, von dort per LKW in einen Bunker bei Mayen. Am Freitag folgt der Aufbau der Abschuss-Rohre am Petrisberg-Südhang (Weinberg zwischen Amphitheater und Olewig). Dazu reisen eigens drei Feuerwerker aus Japan an. Während des Feuerwerks am Samstag gegen 22.30 Uhr werden Olewiger Straße und Sickingenstraße aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt. Ohnehin empfiehlt sich ein gewisser Abstand, um das Schauspiel komplett sehen zu können. Von der Innenstadt aus (viele Geschäfte haben bis 22 Uhr offen) ist eine bequeme Übersicht gewährleistet. Die dicksten, bis zu 300 Kilo schweren Kracher gibt es nur beim Original in Nagaoka. Doch auch die mit Schwarzpulver gefüllten Kugel-Geschosse für Trier lassen Spektakuläres erwarten. Im Nachthimmel entstehen riesige farbenfrohe Bilder.

Das preisgekrönte Trommel-Ensemble "Kijima Daira Taiko" tritt auf den Bühnen am Hauptmarkt und am Kornmarkt auf. "Diese Mädchen sind die Nummer eins in Japan", betont Aubart. Sie werden begleitet von zehn Samurai-Kämpfern mit Schwert und Ausrüstung.

Wer es ruhiger mag, kann an einer aufwendigen Tee-Zeremonie teilnehmen. Die rituelle Zubereitung und Verkostung beginnt am Freitag um 12 Uhr im Frankenturm sowie am Samstag um 15 und 17 Uhr im Rheinischen Landesmuseum. An beiden Tagen kocht der japanische Restaurant-Chef Hashimoto in der Brasserie.

Viele Gegenstände aus dem Privatbesitz der Familie Aubart sind in der Galeria Kaufhof zu sehen, dazu Bilder aus Nagaoka.

Das komplette Programm finden Sie im Internet unter www.volksfreund.de/extra