Jazz, Blues, Folk

TRIER. Auch in diesem Jahr bietet die Tufa ein vielfältiges Programm. Zu den Höhepunkten des Jahres zählen ganz bestimmt Lyambiko, Jürgen Becker, Irish Spring und John Lee Hooker jr.. Aber auch andere Bands und Kabarettisten werden für Stimmung sorgen.

Gisela Sauer vom Städtischen Kultur-Büro freut sich über das abwechslungsreiche Programm 2006 in der Tufa. Mit dabei werden zahlreiche Bands, Kabarettisten und Comedians sein und das Publikum erfreuen. "Die musikalischen Höhepunkte des Jahres werden bestimmt Lyambiko, Irish Spring und John Lee Hooker jr. sein", ist Sauer sicher.In den Fußstapfen seines Vaters

LYAMBIKO, das ist die Sängerin, nach der sich die Gruppe benannt hat, und drei Herren, von denen sie unterstützt wird. Die vier machen schlichtweg guten Jazz, und die Stimme der deutsch-afrikanischen Sängerin bringt richtig viel Klasse und Swing in die Musik. Davon kann man sich am 31. März beeindrucken lassen. Alles, was irische Folk Musik bietet, wird bei IRISH SPRING präsentiert. Bereits zum sechsten Mal laden virtuose Musiker aus der Lord of the Dance-Show zum Stampfen ein und beweisen ihr Können auf Fiedel, Flöte und Dudelsack. Jedoch werden auch sanftere Klänge mit alten traditionellen Liedern angeschlagen. Das Festival lässt am 14. März Frühlingsgefühle aufkommen. JOHN LEE HOOKER JR. ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten und macht schwarzen Blues. Dass ihm das sehr gut gelingt und er dennoch nicht nur ein Abklatsch seines alten Herrn ist, beweist er durch moderne Rhythm 'n' Blues-Elemente mit einem guten Schuss Jazz. Er versteht es, sein Publikum zu fesseln und wird dies sicherlich auch am 5. April schaffen. Der gebürtige Hesse THOMAS FREITAG bringt bereits seit 1976 seine Zuhörer zum Lachen. Mit seinem Soloprogramm "Geld oder Gülle" lässt sich der Kabarettist über aktuelle politische Missstände aus und karikiert das oft bizarre Alltagsleben. Einen Spiegel hält Freitag uns deshalb am 22. März vors Gesicht. "Paarhufer sind niemals alleine" heißt JENS FÖRSTERS aktuelles Programm, in dem er, wie gewohnt, interessantes Kabaretttheater und Songs verbindet. Die tausend essenziellen Fragen der Figur Köster formt dessen Schöpfer in äußerst komische, aber auch todtraurige Texte und vertont sie von experimentell bis klassisch. Begleitet wird Jens Förster am 6. Mai vom Pianisten Hans Jörg Neuner und vom Jazzer und Experimentalmusiker Stefan Scheib am Kontrabass.

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