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Je drei Neu-Infektionen in Trier und im Kreis – 57 Corona-Patienten in Kliniken

Pandemie : Je drei Neu-Infektionen in Trier und im Kreis – 57 Corona-Patienten in Kliniken

Dem Gesundheitsamt für Trier und Trier-Saarburg sind am Montag insgesamt sechs weitere Infektionen mit dem Sars-Cov2-Virus gemeldet worden. Gestiegen ist die Zahl der infizierten Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Nach Informationen des Gesundheitsamts Trier-Saarburg sind am Montag weitere sechs Corona-Infektionen gemeldet worden – jeweils drei aus der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg. Die Behörde verweist allerdings darauf, dass an den Feiertagen weniger getestet worden sei und die vergleichsweise niedrige Zahl an Neu-Infektionen darauf zurückzuführen sein könnte.

Die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-virus infizierten Menschen im Gebiet des Gesundheitsamts steigt damit auf 3603 (1338 in der Stadt Trier und 2265 im Landkreis). Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Trier bei 72,6 und im Landkreis bei 109,8 Neu-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohnern.

Die Zahl der aktuell Infizierten ist laut dem Gesundheitsamt deutlich gesunken und liegt nun bei 436 (311: Kreis, 125: Stadt) – 82 weniger als am Sonntag.

Die Zahl der Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist hingegen weiter gestiegen. 57 Menschen aus dem Landkreis und der Stadt Trier befinden sich in stationärer Behandlung – 21 mehr als noch vor einer Woche. 31 von ihnen werden im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus in Trier behandelt, 14 im Kreiskrankenhaus Saarburg, 9 im St. Josef Krankenhaus Hermeskeil und drei in anderen Krankenhäusern.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden: VG Hermeskeil: 371, VG Konz: 583, VG Ruwer: 167, VG Saarburg-Kell: 574, VG Schweich: 313, VG Trier-Land: 257.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät dringend, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, wenn möglich einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I. Nochmals wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.