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Jedes Jahr Müll und Schrott im Überfluss - 40 fleißige Helfer sammeln bei Kenn jede Menge Abfall auf

 Leni Ettelbrück (links), die Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, ist stolz. 40 Helfer sind beim Dreck-weg-Tag dabei.
Leni Ettelbrück (links), die Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, ist stolz. 40 Helfer sind beim Dreck-weg-Tag dabei. FOTO: Dietmar Scherf
Kenn. Seit 40 Jahren organisiert der Heimat- und Verkehrsverein in Kenn sogenannte Dreck-weg-Tage. Zu tun gibt es trotzdem jedes Jahr genug. Dieses Mal sammelten etwa 40 freiwillige Helfer circa fünf Kubikmeter Müll und Schrott ein.

Kenn. "Seit der Gründung des Heimat- und Verkehrsvereins vor 40 Jahren führen wir regelmäßig die Dreck-weg-Tage in unserer Gemeinde durch", sagt die Vorsitzende Leni Ettelbrück. Besonders stolz ist sie darauf, dass sich seit vielen Jahren die Jugendgruppe des Ortes an der Aktion beteiligt. "Das ist die Grundlage für einen Lerneffekt bei den Mädchen und Jungen", sagen die Erwachsenen. So würden sie erfahren, dass man nicht alles in die Landschaft werfen dürfe. Mit Feldhüter Dieter Mangerich waren die Sammler im Ort und dessen Umgebung unterwegs. "Die Suchgebiete waren im Wald, in den Weinbergen, an den Wegen in Richtung Schweich und Ruwer, aber auch in der Kenner Flur", sagt Ettelbrück. Die Helfer sammelten Fensterrahmen, Autoreifen, Waschbecken, Radkappen, Flaschen und Fahrradreifen ein. Die jungen Leute sagen: "Unverständlich, dass man das alles in die Natur wirft. Es wird doch wirklich alles von der Müllabfuhr kostenlos abgeholt." Der gesammelte Unrat landet jetzt auf der Mülldeponie in Mertesdorf. Als kleiner Dank gab es zur Mittagszeit ein von der Ortsgemeinde gesponserter Imbiss sowie Getränke vom Getränkehandel Vendes. dis