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Jugend rockt für einen guten Zweck

Jugend rockt für einen guten Zweck

Zum 24. Mal hat die Katholische Jugend Butzweiler zu Rock für Ruanda eingeladen. Mit diesem Benefizkonzert will sie das ostafrikanische Land mit Spenden unterstützen. Namhafte Bands sorgen für eine Stimmung in der Schulturnhalle.

Newel-Butzweiler. Die Katholische Jugend Butzweiler (KJB) hat ein Herz für die Menschen im ostafrikanischen Ruanda. Bereits zum 24. Mal in den letzten 25 Jahren organisierte sie mit ihrem Vorsitzenden Jens Jakobi ein Benefizkonzert, dessen Erlös dem Partnerland von Rheinland-Pfalz zugutekommt.
Die Besucher empfängt bereits am Eingang ein Ambiente, passend zur Musik. Die Farbe Schwarz und grellbunte Beleuchtung erzeugen eine besondere Atmosphäre in der Schulturnhalle. Rund 600 Besucher zeigen, dass dieses Event bereits ein Highlight in der Region ist. Seit vielen Jahren unterstützen Sponsoren aus der Ortsgemeinde die Veranstaltung. Jakobi gibt an, dass inzwischen auch Gelder aus Trier und Bitburg fließen. Die Bands spielen ohne Gage, und die Eintrittsgelder werden gespendet.
Jörg Baumann aus Butzweiler sagt: "Ich komme bereits zum zwölften Mal hierher, da ein guter Musikmix gespielt wird."
Für die Sicherheit und einen reibungslosen Verlauf des Abends sorgten neben fleißigen Helfern der KJB auch das Deutsche Rote Kreuz Ehrang, welches mit einem Notfallkrankenwagen vor Ort war, und die Professional Security Crew aus Schweich kontrollierte schon mal die Personalausweise, wenn der Verdacht bestand, dass die Jugendlichen noch nicht das Mindestalter hatten. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Butzweiler behielten die brandschutztechnischen Auflagen im Blick.
Jakobi und die Kassenwärtin Anna Fischer besuchten in diesem Jahr Ruanda und besichtigten ihre Projekte vor Ort. "Zu unseren Projekten gehören ein Waisenhaus, zwei Berufsschulen sowie eine Rinder- und Schweinezucht. "Die nächste große Aufgabe ist der Ausbau der Berufsschule in Mushongi, wo aktuell junge Menschen in Elektrotechnik, im Schweißen und als Näherinnen ausgebildet werden", erklärt Jakob.
Magnet der Veranstaltung waren in diesem Jahr die Bands Picture of Misery und Stone Cold Crazy sowie DJ S-MAXX, die den Besuchern richtig einheizten. Auch wenn zum Schluss von Rock für Ruanda die genaue Spendenhöhe noch nicht feststand, kann Jakobi sagen: "In diesem Jahr haben wir wieder 3000 Euro zusammenbekommen, die vollständig in unsere Vorhaben in dem ostafrikanischen Land einfließen." pitz