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Jugendzentrum Euren bekommt ein dauerhaftes Domizil

Jugendzentrum Euren bekommt ein dauerhaftes Domizil

Das Jugendzentrum Euren kann seine Arbeit im derzeitigen Ausweichquartier Ottostraße 7 fortsetzen, das für eine dauerhafte Nutzung ausgebaut wird. Die Stadt strebt einen zehnjährigen Mietvertrag mit dem privaten Eigentümer des Gebäudes an.

Trier-Euren. Bei der Jugendarbeit im Trierer Stadtteil Euren geht eine Hängepartie zu Ende. Seit dem Abriss des alten Bürgerhauses im Sommer 2011 fehlte eine dauerhafte Perspektive für die Einrichtung. Der geplante Umzug in die ehemalige Druckerei Lintz (Ottostraße 29), die der Kulturring Euren zu einem Bürgerhaus umbaut, zerschlug sich (der TV berichtete).
Stattdessen soll aus der aktuellen Übergangslösung in der Ottostraße 7 eine dauerhafte Adresse werden. Bisher nutzt das Jugendzentrum dort eine Dachgeschosswohnung und zwei Kellerräume. Der Eigentümer plant einen Ausbau des benachbarten Hallenkomplexes für Büros und Werkstätten. Dadurch wird künftig folgende Nutzung für das Jugendzentrum möglich:
zwei Kellerräume (60 Quadratmeter) für Werken, Party und Lager.
Erdgeschoss-Wohnung (182 Quadratmeter) mit sechs Räumen für Gruppen-, Projekt- und Förderangebote sowie ein Büro.
Hallenteil (80 Quadratmeter) als offener Treff.
Zusätzlich kann ein kleiner Außenbereich im Innenhof mitgenutzt werden. "Insgesamt sind die Rahmenbedingungen damit nicht ideal, aber aus Sicht des Trägers (Verein Jugendzentrum Euren) und des Jugendamts für ein längerfristiges Angebot akzeptabel", heißt es in der Vorlage der Verwaltung.
Stadtrat beschließt einstimmig


Durch einstimmigen Beschluss beauftragte der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung die Verwaltung, mit dem Eigentümer in Verhandlungen zu treten mit dem Ziel, einen zehnjährigen Mietvertrag abzuschließen. Als Vertragsbeginn wird der 1. April 2013 angepeilt. Die Miete inklusive Nebenkosten liegt voraussichtlich bei rund 26 000 Euro pro Jahr.
An den Personalkosten der Einrichtung (103 400 Euro für zwei volle Stellen) beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz mit 25 Prozent. cus