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Junge Union Trier lehnt verpflichtendes soziales Jahr ab

Junge Union Trier lehnt verpflichtendes soziales Jahr ab

Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung der Jungen Union (JU), Bezirk Trier, ist die Einführung eines verpflichtenden sozialen Jahres diskutiert worden. Die Delegierten forderten außerdem, dass die Landesregierung sich an ihre Zusage hält, die Kosten der Sanierung für die Bitburger Eissporthalle zu 50 Prozent zu übernehmen.

Trier. Die Junge Union im Bezirk Trier lehnt mehrheitlich die Einführung eines verpflichtenden sozialen Jahres für alle Jugendlichen ab. "Solange wir noch nicht einmal genügend Stellen für die freiwilligen Bewerber haben, macht eine Verpflichtung ganzer Jahrgänge keinen Sinn", kommentiert der Bezirksvorsitzende der JU, Michael Mies, die Entscheidung.
Außerdem fordert die Jugendorganisation der CDU die Landesregierung auf, die zugesagte hälftige Finanzierung für die Sanierung der Eissporthallte Bitburg zu tragen. Christoph Wirtz, Kreisvorsitzender der JU Bitburg-Prüm, freut sich über diese Botschaft: "Das Wort des früheren Landesministers Karl Peter Bruch muss auch nach einem Wechsel des Amtsinhabers etwas gelten. Die Eissporthalle ist die letzte in der ganzen Region und wird von zahlreichen Vereinen, Familien und Kindern genutzt."
Der Bezirkstag wählte die Triererin Charlotte Thul zur neuen stellvertretenden Bezirksvorsitzenden. Thul folgt damit auf Daniel Syré, der aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten ist. In den Vorstand rückte außerdem Michael Fischer, JU Trier-Stadt, als Beisitzer auf. red