Jupiter Jones bringt Fans auf Trierer Gut Avelsbach nach ausgiebigem Picknick zum Tanzen (Fotostrecke)

Jupiter Jones bringt Fans auf Trierer Gut Avelsbach nach ausgiebigem Picknick zum Tanzen (Fotostrecke)

Erst essen, dann feiern: Die Band Jupiter Jones hat dem 1. Trierer Volks-Picknick den passenden Abschluss verliehen. Gut eine Stunde spielten die vier Jungs zwischen Weinbergen auf Gut Avelsbach.

Plötzlich geht es ganz schnell: Der junge Mann hüpft auf die Bühne, schnappt sich den Drumstick vom grinsenden Jupiter-Jones-Schlagzeuger Marco Hontheim und verschwindet wieder in der Menge. Wo er seine Errungenschaft erst einmal ausgiebig bejubelt - um sie dann direkt wieder zu verschenken.

Die glückliche neue Besitzerin heißt Anna Schenk, kommt aus Ürzig (Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues) und war vorher noch nie bei einem Jupiter-Jones-Konzert. "Leider", wie die 16-Jährige einwirft. "Das Konzert und die Stimmung waren richtig, richtig gut", sagt sie.

Ihr Highlight: Mit dem Mikro in der Hand verlässt Sänger Sven Lauer die Bühne, um singend durch die Menge zu wandern. Immer im Slalom zwischen Picknickkörben und -decken. "Ich fand's toll, dass man ihn so hautnah erleben konnte und er zu den Fans heruntergekommen ist", freut sich Anna. Viele Zuschauer bleiben auch während des Konzerts auf ihren Decken liegen, andere tanzen vor der Bühne. Zu älteren Stücken wie "Auf das Leben" (die Zugabe) oder dem Hit "Still", aber auch zu Songs der neuen Platte "Brüllende Fahnen". Unterstützt werden die vier Jungs von Keyboarder Marco Lehnertz, den viele von den Roxxbusters oder Chock-A-Block kennen. Zuvor ist die aus der Eifel stammende Band für ihr Engagement zu Botschaftern des Bündnisses "Allianz pro Menschlichkeit" ernannt worden. Für die Band gibt's einen Teddy, für die Fans hinterher jede Menge Autogramme und Selfies.

Nicht erkannt: Über eine Stunde Freizeit in seinem sonntäglichen Terminkalender durfte sich Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe "freuen" - das Deutsche Rote Kreuz verweigerte ihm in seinem Elektro-Smart die Zufahrt zum VIP-Parkplatz. Das Stadtoberhaupt trat angesichts des weiten Fußwegs und knapp bemessener Zeit unverrichteter Dinge die Rückreise an. "Mit großem Dienstwagen und Fahrer hätte ich wahrscheinlich einfahren können", mutmaßte Leibe auf seiner Facebook-Seite . Wie es zu diesem Missverständnis kam? Der Veranstalter, der DRK-Landesverband, ließ eine entsprechende TV-Anfrage gestern unbeantwortet.

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