K-57-Arbeiten trotz hartem Winter im Plan

Entlang der Kreisstraße 75 (K 57) zwischen Gusterath und Gusterath-Tal schützen inzwischen riesige Stahldrahtgeflechte am angrenzenden Steilhang vor Steinschlag. Nach Abschluss der Hangsicherungsarbeiten folgen nun die Erdarbeiten auf der Trasse und dem talseitigen Abhang.

 Der Hang ist gesichert: Auf der K 57 nach Gusterath-Tal beginnen die Erdarbeiten. Vor den Sommerferien sollen die Arbeiten beendet sein.TV-Foto: Friedhelm Knopp

Der Hang ist gesichert: Auf der K 57 nach Gusterath-Tal beginnen die Erdarbeiten. Vor den Sommerferien sollen die Arbeiten beendet sein.TV-Foto: Friedhelm Knopp

Gusterath. Sanierung und Ausbau der stark beschädigten K 57 hatten im November begonnen. Bis auf eine kurze Unterbrechung von Weihnachten bis Mitte Januar ist die Straße seither voll gesperrt. Der Busverkehr wird entsprechend umgeleitet, es sind Ausweichhaltestellen eingrichtet und Gusterath-Tal wird nach Bedarf auf Vorbestellung angefahren (der TV berichtete). Die erste Bauphase galt der Sicherung des felsigen Steilhangs oberhalb der rund 1100 Meter langen Fahrbahntrasse durch Stahldrahtnetze, die an tiefen Felsankern befestigt wurden.

Nach Angaben von Ralf Reger von der zuständigen Straßenmeisterei Hermeskeil ist diese Hangsicherung inzwischen abgeschlossen, und die Tiefbauarbeiten können beginnen. Sie konzentrieren sich zunächst auf die steile Böschung unterhalb der Fahrbahn hinunter zur Ruwer. Auch dort ist der Untergrund teilweise nachgiebig und muss verstärkt werden. Dazu setzen die Straßenbauer dort sogenannte Erdbetonsicherungen (Riegel) ein. Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, kann die beauftragte Firma Faber mit dem eigentlichen Fahrbahnausbau beginnen. Wann die Straße endgültig ausgebaut ist, kann Ralf Reger wegen des unsicheren Faktors "Witterung" noch nicht angeben. Reger: "Ende Mai sollte alles fertig sein. Auf jeden Fall aber noch vor den Sommerferien."

Auch ein kurzer Abschnitt der K 63, die aus Richtung Pluwigerhammer in die K 57 einmündet, wird im Rahmen der Gesamtmaßnahme ab der Einmündung auf rund 100 Metern Länge saniert und ausgebaut.

Extra K 57-Ausbau: Bauherr ist der Kreis Trier-Saarburg. Der Ausbau der schmalen und kurvigen Strecke war auf Empfehlung des Kreisbauausschusses in das Kreisstraßenbauprogramm 2009 eingestellt worden. Die Gesamtkosten für den Straßenbau und für die Befestigung der Hänge ober- und unterhalb der Straße betragen rund 500 000 Euro. Das Land trägt 75 Prozent der Kosten.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort