Kabinettausstellung widmet sich der Geschichte Triers als Festungsstadt

Führung : Kabinettausstellung widmet sich der Geschichte Triers als Festungsstadt

Mit einer Kabinettausstellung widmet sich das Trierer Stadtmuseum Simeonstift vom 10. Februar bis 26. Mai 2019 einem weitgehend unbekannten Kapitel der Stadtgeschichte: Triers Vergangenheit als Festungsstadt.

Die Ausstellung zeichnet anhand von Plänen, Karten und Ansichten die bewegte frühneuzeitliche Befestigungsgeschichte Triers nach. Die mittelalterliche Stadtmauer wurde an der heutigen Südallee um 1540 durch eine Bastion ergänzt und im 17. und 18. Jahrhundert mehrmals durch vorgelagerte Festungswerke und bastionierte Forts verstärkt, die der wachsenden Bedeutung der Artillerie Rechnung trugen. In den Kriegen dieser Zeit galt Trier als wichtige Festungsstadt und wechselte wegen seiner Grenzlage und seiner strategischen Bedeutung häufig den Besitzer.

Museumsmitarbeiter Dr. Bernd Röder stellt die Ausstellung am Dienstag, 12. Februar, um 19 Uhr in einem Vortrag im Stadtmuseum Simeonstift vor. Der Eintritt kostet 6 Euro.