Vereine : Weihnachtliche Weisen im Krippenmuseum

Der Moselkammerchor hat die Besucher in Klüsserath mit Liedern erfreut. Die Krippenbaumeister zeigen 90 ihrer Werke in einer Dauerausstellung.

Eine besondere Überraschung gab es am dritten Advent für die Besucher des Krippenmuseums in Klüsserath. Der Moselkammerchor 78 unter der Leitung von Hermann Steinheuer erfreute mit weihnachtlichem Gesang. Mathis Jordan rezitierte Gedichte rund um die Weihnachtszeit.

Begeistert applaudierten die Gäste, wenn Weisen wie „Christrose“, „Ave Maria“, „Weihnachtsglocken“, „Wünsche zur Weihnachtszeit“ oder „Stille Nacht, heilige Nacht“ erklangen. Auf besonderen Wunsch einer Klüsserather Dame erklang der „Bajazzo“. Bei „Süßer die Glocken nie klingen“ stimmten auch die Besucher mit ein. Anschließend lud die Vorsitzende des Krippenvereins, Pia Madert, die Herren des Chors zum gemütlichen Beisammensein ein.

Der Moselkammerchor wurde 1978 gegründet und besteht aus 13 gut ausgebildeten Sängern aus neun Ortschaften. Seit zwei Jahren leitet der erfahrene Dirigent Hermann Steinheuer den Chor. Sprecher Norbert Schu sagt: „Wir sind mit Begeisterung dabei und haben die größte Freude daran, sowohl neue Chorsätze als auch alte Volkslieder zu Gehör zu bringen.“

Das Krippenmuseum zeigt in einer Dauerausstellung rund 90 Krippen. Eine Sonderausstellung mit 51 Krippen endete am dritten Advent.

Diese Ausstellungsstücke werden nur einmal gezeigt. Sie sind das Ergebnis der Krippenbauerkurse der vergangenen drei Jahre. Dann gehen die ausgestellten Krippen wieder an ihre Erbauer zurück.

Die Teilnehmer neuer Kurse werden ihre Krippen in drei Jahren in der nächsten Sonderausstellung präsentieren.

Das Krippenmuseum und die Krippenbauerkurse sind weit über die Grenzen des Moselortes hinaus bekannt. Eine langjährige Verbindung des Museums gibt es mit Italien, insbesondere mit Neapel. Mit Antonio Pigozzi aus Gazone und Claudio Mattei aus Ponte St. Pedro verbindet die Klüsserather eine enge Freundschaft.
Gegenseitige Besuche und ein reger fachlicher Austausch festigen die partnerschaftlichen Beziehungen. Mit den Ausstellungen soll der Krippengedanke in der Öffentlichkeit verbreitet und ein Beitrag zur Verbreitung der Weihnachtsbotschaft geleistet werden.

Das diesjährige Motto der Sonderausstellung lautete „Ehre sei Gott und Frieden auf Erden“.