Kampf dem Darmkrebs

TRIER. (red) Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz beteiligt sich im März an einem bundesweiten Aktionsmonat. Ziel ist, mehr Menschen davon zu überzeugen, wie wichtig die Darmkrebs-Früherkennung ist.

Darmkrebs gehört mit 57 000 Neuerkrankungen pro Jahr mit zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Eine Heilung ist allerdings nur dann wahrscheinlich, wenn der Darmkrebs früh genug erkannt wird. Anders als bei vielen anderen Krebserkrankungen zeichnet sich Darmkrebs dadurch aus, dass ihm gutartige Veränderungen (Polypen) oft über Jahre vorausgehen. Bleiben diese unentdeckt, können sie sich zu einem Darmkrebs entwickeln. Je früher die Polypen entdeckt werden, um so zuverlässiger kann die Entstehung von Darmkrebs verhindert werden. In den meisten Fällen sind sie leicht und schonend zu entfernen. Nach Überzeugung von Fachleuten kann die Sterblichkeits-Rate bei Darmkrebs-Erkrankten bei regelmäßiger Vorsorge um mehr als 80 Prozent gesenkt werden. Früherkennung gilt deshalb als größte Chance, Leben zu retten. Die Beratungsstelle Trier der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz bietet am Dienstag, 11. März, eine Telefonaktion zum Thema. Von 17 bis 19 Uhr stehen drei Experten als Ansprechpartner bereit. Darüber hinaus gibt es am Donnerstag, 13. März, um 19 Uhr im Gesundheitsamt Trier einen Vortrag zum Thema "Gesunde Ernährung". Referent ist der Ernährungswissenschaftler Ali-Reza Waladkhani. Broschüren und Informationen zum Thema "Darmkrebs verhindern" und "Darmkrebs behandeln" können kostenlos in der Krebsberatungsstelle Trier unter Telefon 0651/40551 angefordert werden. Weitere Informationen auch unter www.krebsgesellschaft-rlp.de.