Karnevalistische Vakanz: Ex-Prinzenpaar springt ein

Karnevalistische Vakanz: Ex-Prinzenpaar springt ein

Wer schwingt nach dem Rücktritt des Prinzenpaares Marc Düpre und Christa Weber in der heißen Phase der Session das Narren-Zepter? Die Ex-Tollitäten Erwin Engel und Gabi Hahn stellen sich als Freiwillige zur Verfügung. Allerdings müsste die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval dazu ihre Statuten ändern.

(rm.) Die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) muss in der bevorstehenden heißen Phase der Session offenbar nicht ohne Bespaßungskommando für Sitzungsbesuche und Repräsentationsauftritte auskommen. Kaum sind Düpre/Weber zurückgetreten, bieten sich routinierte Ersatzkandidaten als Chefrepräsentanten des organisierten Frohsinns an.

Zuerst hat sich Erwin Engel (49) gemeldet – mit einem höchst bemerkenswerten Vorschlag. Der Prinz von 2005 will „Job Sharing“ mit seinem 2010er Nachfolger Ralf Burkhardts (42) betreiben. Eine männliche Doppelspitze – das klingt verlockend, scheitert aber am beruflichen Engagement Burkhardts, der als Diplom-Psychologe und Kommunikationstrainer bundesweit unterwegs ist und auf TV-Anfrage abwinkt: „Letztes Jahr habe ich meinen ganzen Urlaub in die Regentschaft gesteckt. Das könnte ich nun nicht mehr machen.“

Im Gegensatz zu Gabi Hahn (56), Prinzessin 2006. „Ich stehe zur Verfügung!“, erklärt die Gastwirtin („Rostijen Hoaken“). Zeitprobleme sieht sie nicht, zumal das von ihr geleitete Kleine Volkstheater derzeit pausiert: „Da würde ich meine Bühnenerfahrung gerne wieder im Karneval einbringen.“ Am liebsten mit ihrer Ensemblekollegin und damaligen Hofdame Elke Schönberger im Schlepptau.

Allerdings müsste die ATK dazu ihre Statuten ändern. Wer einmal Prinz oder Prinzessin war, darf normalerweise nie wieder ran. Wer nun das Narrenzepter schwingen wird, war zunächst unklar. Heute (Donnerstag) Abend wollen die Vorstände der in der ATK organisierten Vereine erst einmal über die neue Situation beraten.

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