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Karnevalistisches Brauchtum statt Komasaufen für Jugendliche

Karnevalistisches Brauchtum statt Komasaufen für Jugendliche

Einstimmig hat der neue Vorstand der Burgnarren Trier-Irsch das neue Konzept für die Umzugsparty abgesegnet. In der kommenden Session 2012/2013 wird es keine Teenie-Party mehr geben.

Trier-Irsch. Die Burgnarren Trier-Irsch ziehen mit den anderen Karnevalsgesellschaften, der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK) und der Stadtverwaltung an einem Strang. Statt einer Teenie-Party kehrt man zurück zu den Wurzeln und dem karnevalistischen Brauchtum in seiner ursprünglichen Form. Der Karnevalsumzug der Burgnarren und die angeschlossene Umzugsparty wurden von vielen alkoholisierten Jugendlichen eher als eine Plattform für Komatrinker genutzt. Obwohl von Vereinsseite sowohl während des Umzugs als auch beim Aufenthalt in der Halle auf die Regeln des Jugendschutzgesetzes geachtet wurde, hatte dies keinen Einfluss auf den Konsum von mitgeführten alkoholischen Getränken und sonstigen Rauschmitteln, die bereits vor und während des Umzugs konsumiert worden sind. Die Jugendlichen sollen nicht ausgesperrt werden, aber die Entwicklungen der vergangenen Jahre an Weiberdonnerstag auf dem Hauptmarkt und nach dem Rosenmontagszug veranlassen die Burgnarren, etwas zu ändern.Ein renommierter DJ soll in angemessener Lautstärke für die richtige Stimmung sorgen und Jung & Alt zum Tanz animieren. Alle echten Karnevalisten aus nah und fern ab 25 Jahren, die das neue Konzept unterstützen wollen, sind mit ihren Familien gern gesehene Gäste. Gleiches gilt für alle Umzugsteilnehmer mit ihren Kindern, die freien Eintritt erhalten. Für alle anderen beträgt der Eintritt fünf Euro (inklusive zwei Euro Verzehr), wobei Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren in Begleitung der Eltern ebenfalls freien Eintritt haben werden. red www.irscherburgnarren.de