Kein Spiel für Mädchen, sondern für richtige Männer
Erneut ging es spannend zu beim Völkerballturnier der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Trier-Land. Unter den 16 Mannschaften konnte sich die Jugendfeuerwehr Zemmer durchsetzen und darf den begehrten Wanderpokal nun ihr Eigen nennen.
Igel. (red) Die Halle kochte. Beim diesjährigen Völkerballturnier der Jugendfeuerwehren Trier-Land standen sich im Finale die Jugendabteilungen der Feuerwehren aus Zemmer und Rodt gegenüber. Die Mannschaften kämpften um den Sieg. Der Schiedsrichter pfiff ab, das Spiel war aus, und der Sieger hieß: Zemmer! Die Jugendfeuerwehr aus Zemmer darf den begehrten Wanderpokal vom Vorjahressieger Hockweiler übernehmen und bis zum nächsten Turnier ihr Eigen nennen. Den zweiten Platz belegte die Jugendfeuerwehr aus Rodt. Dritter wurde die erste Mannschaft von Hockweiler.Die drei Erstplatzierten qualifizieren sich damit automatisch für das große Kreisturnier im kommenden Frühjahr.Insgesamt traten in Igel 16 Mannschaften an. Die Spieler kamen aus Aach, Butzweiler, Hockweiler, Kordel, Newel, Ralingen, Rodt, Sirzenich, Trierweiler, Welschbillig, Wintersdorf und Zemmer. Mit von der Partie war auch in diesem Jahr wieder eine Mannschaft der luxemburgischen Jugendfeuerwehr aus Mertert-Wasserbillig.Die Siegerehrung führte VG-Bürgermeister Wolfgang Reiland gemeinsam mit Wehrleiter Peter Heinz und Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Simon durch. Reiland zeigte sich von der Stimmung beeindruckt. "Als ich zum ersten Mal von dem Turnier gehört hatte, dachte ich noch, Völkerball sei ein Spiel für Mädchen - heute wurde ich von Euch mal wieder vom Gegenteil überzeugt", kommentierte Reiland die Spiele. Einen besonderen Dank richtete er an die beiden engagierten Ausrichter, die Jugendfeuerwehren aus Butzweiler und Kordel.Der Enstand im Überblick:1. Zemmer, 2. Rodt, 3. Hockweiler I, 4. Wintersdorf I, 5. Trierweiler, 6. Hockweiler II, 7. Newel, 8. Ralingen, 9. Welschbillig, 10. Aach, 11. Rodt II, 12. Welschbillig/Trierweiler, 13. Kordel/Butzweiler, 14. Sirzenich, 15. Mertert-Wasserbillig, 16. Wintersdorf II.