Kein Verkehrschaos in der Olewiger Straße

Kein Verkehrschaos in der Olewiger Straße

Das befürchtete Verkehrschaos ist am ersten Tag der Baustelle in der Olewiger Straße in Trier bislang weitestgehend ausgeblieben.

Die Bergabspur ist seit Dienstagmorgen auf rund 70 Metern gesperrt. Grund ist die Sanierung der Weinbergsstützmauer. 40 Meter der Mauer, die im Besitz eines ehemaligen Winzers aus Olewig sind, soll das Land nun doch mitsanieren. Rückstaus und Wartezeiten, insbesondere im Berufsverkehr, aber kein Chaos hat es bislang in der Olewiger Straße gegeben. "Uns liegen keine Meldungen über außergewöhnliche Verkehrsbehinderungen vor", erklärte die Polizei am Dienstagmittag auf TV-Nachfrage. "Das kann sich aber in der nächsten Woche, wenn die Sommerferien vorbei sind und der Verkehr wieder stärker wird, ändern", prognostiziert die Polizei.

Grund für die Baustelle ist die Sanierung der Natursteinmauer , die den Weinberg entlang der Olewiger Straße stützt. Bauherr ist das Land, dem rund 340 Meter der Mauer gehören. Die restlichen 130 Meter sind in Privatbesitz . In die Frage, wie und wann die Privatmauer saniert wird, ist heute Licht gekommen: Der ehemalige Winzer, dem ein Teil des Weinbergs gehört, lässt sein rund 40 Meter langes Mauerstück vom Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) mitsanieren und finanziert die Mauererneuerung auch selbst. Das hat die gesetzliche Betreuerin des Seniors mitgeteilt. "Das habe ich auch schon vor Wochen so der Stadtverwaltung schriftlich mitgeteilt", betonte die gesetzliche Betreuerin des Seniors am Dienstag.

Die Stadt hatte am Montag auf TV-Anfrage erklärt, auf beide Privatbesitzer einwirken zu wollen, ihre Mauerabschnitte im Zuge der LBB-Bauarbeiten erneuern zu lassen. In den nächsten Tagen wollen Stadt und LBB nun besprechen, wie die zusätzlichen 40 Mauermeter in die bereits begonnene Baustelle, die Ende November abgeschlossen sein soll, integriert werden können.

Zweiter Privatbesitzer ist die Stiftung Vereinigte Hospitien. Wann und wie sie ihr rund 90 Meter langes Mauerstück erneuern will, ist noch nicht geklärt.

Mehr von Volksfreund