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Keine Hinweise auf Querdenker vor Trierer Schulen

Maskengegner : Keine Hinweise auf Querdenker vor Schulen in Trier und dem Landkreis

Das Land hatte alle Schulen darüber informiert, dass die Initiative Querdenker am heutigen Montag eine Art Aktionstag vor Schulen plant. Hinweise, dass tatsächlich Maskengegner unterwegs waren, blieben allerdings aus.

Weder bei der Polizei, noch bei der Trierer Stadtverwaltung noch bei der Schulaufsichtsbehörde ADD sind am Montag Hinweise darauf eingegangen, dass Mitglieder der Initiative „Querdenker“ Kinder und Jugendliche auf die Maskenpflicht in Schulen angesprochen haben.

Die ADD hatte Ende voriger Woche alle Schulen in Stadt und Landkreis mit einem Schreiben über eine solche mögliche Aktion der Initiative gewarnt. Die Behörde sei darüber informiert worden, dass die Querdenker bei einer bundesweiten Aktion Schüler ansprechen wollten, um sie „zu Maskenspektikern, wenn nicht gar zu Gegnern zu machen“, wie es in dem Schreiben heißt. Außerdem hätte die Initiative angekündigt, bundesweit vor 1000 Schulen löchrige und somit stark durchlässige Masken zu verteilen.

Die ADD hatte die Schulen gebeten, das Thema „in pädagogisch geeigneter Art und Weise“ im Unterricht zu besprechen.

Bekannt wurden bis zum Montagnachmittag allerdings keine entsprechenden Aktionen der Initiative Querdenken in Trier und Trier-Saarburg. „Wir haben von keiner Schule entsprechende Rückmeldungen erhalten“, sagt ADD-Pressesprecherin Eveline Dziendziol. Das Ordnungsamt der Stadtverwaltung hat am Montag verstärkt die Lage vor und im Umfeld von Schulen in den Blick genommen. „Aufgefallen ist dabei nichts“, sagt Rathaussprecher Michael Schmitz. Und auch der Polizei wurden keine Aktionen der Maskengegner gemeldet: „Wir haben keine Hinweise darauf, dass in unserer Region Vertreter der Initiative Querdenker unterwegs gewesen sind im Umfeld von Schulen“, sagt Uwe Konz, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier.

Das Schreiben der ADD hatte bei vielen Eltern Verunsicherung ausgelöst. Der Brief sei allerdings gerechtfertigt gewesen, betont Behördensprecherin Dziendziol. „Wir hatten aus verschiedenen Ecken Hinweise, dass die Querdenker vorhatten, Kinder und Jugendliche anzusprechen und wollten nicht, dass die Schüler, Eltern und Schulen damit unvorbereitet konfrontiert werden.“