Keine Nahversorgung
Zum Bericht "Angenehme Krandichte" (TV vom 18. Oktober):
Bei aller Euphorie sollte der Autor nicht vergessen: Morgens gibt es für die jetzigen und zukünftigen Bewohner und Bewohnerinnen weder ein frisches Brötchen vom Bäcker noch sonstige Alltagsversorgung. Bei der Neustrukturierung eines so riesigen Stadtteils hat man nicht nur die Frage der Verkehrsanbindung vernachlässigt, sondern auch keinen Wert auf eine geeignete Nahversorgung gelegt. Was taugen Stadtteile, deren Kennzeichen bisher ein Riesenmeer dichtbebauter Einfamilienhäuser ist? Statt Baukultur das Bild eines sich ohne Gemeinschaftsanbindung selbstverwirklichenden Individualismus. Ist dies eine zukunftsorientierte und bei Beachtung der demoskopischen Entwicklung vertretbare Utopie? Uschi Britz, Trier Grünen-Fraktion yStadtrat