Keinen Vertreter entsandt

Bauprojekt

Zum Leserbrief "Auch damals ein Modellprojekt" von Hans-Willi Triesch (TV vom Dienstag, 16. Mai):

Im Zusammenhang mit der Informationsveranstaltung "Sozialer Wohnungsbau östlich des Hofgutes Mariahof" wirft Herr Triesch in seinem Leserbrief "Vertretern des Pfarrgemeinderates" vor, "unsachliche, aggressive Äußerungen" gemacht zu haben. Ferner stellt er die Frage, ob das christliche Menschenbild auf der Strecke bleibt.
Unbeschadet des Themas und des Inhaltes der Veranstaltung will ich als Pfarrer dieser Pfarrgemeinde solche Falschaussagen nicht unwidersprochen stehen lassen:
1. Sowohl der Pfarrgemeinderat als auch der Verwaltungsrat von St. Michael haben in diese Veranstaltung keinen Vertreter entsandt!
2. Eine Person, die zugleich auch Mitglied im Pfarrgemeinderat ist, war privat anwesend, äußerte sich jedoch im Laufe der Diskussion nicht!
3. Zwei Personen, die zugleich auch Mitglieder im Verwaltungsrat sind, waren privat anwesend. Eine Person äußerte sich nicht; die zweite Person äußerte sich zurückhaltend zu baulichen Fragen!
4. Die pfarrlichen Gremien in Mariahof leisten auf dem Gebiet der Unterstützung sozial schwacher Familien und von Flüchtlingen Vorbildliches! Es entzieht sich meiner Kenntnis, woher Herr Triesch seine Informationen bezieht und worauf er seine Aussagen stützt. Auf der Trierer Internetseite jener Partei, deren Mitglied Herr Triesch ist, benennt er als einen seiner Handlungsleitfäden unter anderem einen "fairen Umgang". Im vorliegenden Fall ist er den Beweis absolut schuldig geblieben! Ist dies die aktuell beschworene Leitbildkultur?
Pfarrer Theo Welsch
Trier

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