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Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Mutterhaus vergrößert sich

Gesundheit : Neubau fertig: Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Mutterhaus Trier vergrößert sich

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums ist um ein Drittel auf 40 Betten gewachsen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat den Erweiterungsbau der Trierer Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen eröffnet. Die Abteilung wächst, nachdem der Landeskrankenhausplan weitere zehn Betten ausgewiesen hatte. Diese können nun bezogen werden und finden zusammen mit Schule, Therapieräumen und Büros Platz in einem Neubau und einem modernisierten Altbau. Die Abteilung hat ab sofort 40 Betten und wächst damit um ein Drittel ihrer bisherigen Größe.

Ein barocker Altbau in der Krahnenstraße, ein dreigeschossiger Neubau und die bestehenden Gebäude machen aus der Abteilung einen Gesamtkomplex mit urbanem Innenhof. Diesen können die Kinder und Jugendlichen nutzen – zum Basketballspielen, Toben oder auch für künstlerische Arbeit im Freien.

Der Um- und Neubau begann 2019, nun zogen Therapeuten, Kinder und Jugendliche und auch die Lehrkräfte in die neuen Co-Therapieräume, Büros und Schulklassen ein. Die Patientenzimmer werden im Sommer bezogen. „Es ist ein wichtiger Schritt, dass die zehn zusätzlichen Betten der Kinder- und Jugendpsychiatrie hier am Klinikum Mutterhaus endlich realisiert werden konnten. Mit dieser Erweiterung werden sich die Rahmenbedingungen für die Behandlung der jungen Patienten und Patientinnen deutlich verbessern“, sagte Malu Dreyer. Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Projekt mit mehr als drei Millionen Euro.

Dr. Christian Sprenger, der Medizinische Geschäftsführer, wies darauf hin, dass dies die einzige Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Stadt Trier und dem Landkreis sei.

Chefarzt Jörg Hoffmann berichtete: „Unser Ziel ist es, durch die bauliche Erweiterung unser stationäres Therapie­angebot für die Patienten und ihre Angehörigen noch differenzierter und ‚attraktiver‘ gestalten zu können.“ Die Stadt profitiere von dem erweiterten wohnortnahen Angebot, ist sich Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe sicher. Ihn freuten zwei Dinge besonders: „Einmal, dass die wichtige Kinder- und Jugendpsychiatrie uns an diesem zentralen Standort mitten in der Stadt erhalten bleibt und sogar noch ausgebaut wird. Und zum zweiten, dass mit diesem wichtigen Schritt der Gesundheitsstandort Trier noch weiter gestärkt wird.“

„Wir freuen uns, dass wir das Vertrauen des Landes gewinnen konnten, sich für die Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Erweiterung so tatkräftig einzusetzen“, sagte der Kaufmännische Geschäftsführer Oliver Zimmer.