Kinderparadies zum Toben und Tollen

Kinderparadies zum Toben und Tollen

Volksfeststimmung bei sommerlichen Temperaturen: Mehr als 300 Gäste, vor allem Kinder mit ihren Eltern im Schlepptau, haben die Einweihung und Freigabe des neuen Spielplatzes im Schweicher Baugebiet Ermesgraben gefeiert. Ein grünes Paradies für alle, die es gesellig lieben.

Schweich. Die kleine Emma mit dem roten Luftballon in der Hand steht blinzelnd mit offenem Mund in der Dschungelhütte und beobachtet, wie Franziska feinen Sand über den Aufzug hochzieht und dem kleinen Bruder in den Eimer schüttet. "Den musst du jetzt der Mama bringen! Den holen wir heute Abend mit nach Hause!" Nicht nur den Sand, den ganzen Spielplatz würde sie am liebsten mit nach Hause nehmen.
"Das größte Baugebiet von Rheinland-Pfalz hat jetzt wohl auch den schönsten Spielplatz", sagt eine Mutter und spricht damit einem stolzen Stadtbürgermeister aus dem Herzen. "Vor zwei Jahren war das alles noch eine Mondlandschaft", sagt Otmar Rößler, "und jetzt ist ein neuer wunderschöner Stadtteil entstanden mit einem Spielplatz, wie er schöner nicht sein könnte."
Planerin Manuela Sonntag aus Riol hat Fantasie und Kreativität freien Lauf gelassen. Verwendet wurde honiggelbes naturbelassenes Robinienholz. Ein riesiger Sandspielbereich lockt die Kleinen, eine Spielburg mit Kletterangeboten die Grundschulkinder.
Bäume im Frühjahr gepflanzt


Auf einem Balancierparcour mit Wackelsteg, Stelzen und Balken können Kinder die motorischen Fähigkeiten trainieren, es gibt Möglichkeiten zum Federball-, Boule- oder Tischtennisspielen. Natürlich gibt es auch viel Platz zum Toben und Tollen - auf Sand, Holzschnipseln und Spielrasen.
"Das Gelände zu modellieren war eine echte Herausforderung, weil das früher ein Baulager war und alles viel tiefer lag", sagt Planerin Manuela Sonntag. Dank der schon im Frühjahr vom Bürgerservice Saarburg begonnenen Bepflanzung mit Buchen, Linden, einem Nussbaum, vielen Sträuchern und Stauden habe der Spielplatz bereits eine richtig schöne Atmosphäre. Die Spielgeräte sind aus robustem Robinienholz, die bunten Tierskulpturen und sich drehenden Eierschalen laden zum Entdecken ein.
"Möge dieser Platz ein Ort der Begegnung sein, der immer von Kinderlachen geprägt ist", wünschten Pfarrer Edwin Prim und Pfarrer Michael Wermeyer bei der Einsegnung.
Der besondere Dank von Jürgen Leif, Geschäftsführer der Immobilien-Gesellschaft Rheinland Pfalz mbH (IRP), galt den vielen Firmen, die mitangepackt haben, damit im Ermesgraben die Kinder der 1800 neuen Anwohner ungestört und frei spielen können.
Dafür sorgt auch der feste Zaun mit besonderem Zugang, der mit einer Tür gesichert ist. Das soll zum einen verhindern, dass die Kinder achtlos auf den angrenzenden Rad- und Fußweg laufen und zum anderen sollen freilaufende Hunde davon abgehalten werden, auf das Spielgelände zu gelangen. sbn