Finale am Feiertag Kirmes auf dem Trierer Viehmarkt: Was dort geboten wird

Trier · Auf dem Viehmarkt geht’s wieder „rund“: Noch bis Pfingstmontag steigt dort die Peter-und-Paul-Kirmes. Wann man dort etwas erleben kann und was eine Fahrt kostet.

 Peter-und-Paul-Kirmes 2023 auf dem Trierer Viehmarkt. Da darf das rasante Karussell Breakdance nicht fehlen.

Peter-und-Paul-Kirmes 2023 auf dem Trierer Viehmarkt. Da darf das rasante Karussell Breakdance nicht fehlen.

Foto: Roland Morgen

Auf dem Viehmarkt in Trier ist zur Zeit wieder richtig was los. Über das lange Wochenende zu Pfingsten geht die Peter-und-Paul-Kirmes 2023 in den Endspurt. Die täglichen Öffnungszeiten sind von 10 bis 22 Uhr. Einzeltickets für die Kinderkarussells (Wunderwelt, Zauberschleife) kosten 3 Euro, für den Breakdance 3,50 Euro. Natürlich müssen die Besucher neben den Fahrgeschäften auch nicht auf die sonstigen Buden verzichten.

Nun werden sich vielleicht manche über den Termin wundern. Peter und Paul, Triers „Nationalfeiertag“, ist erst am 29. Juni. Aber schon jetzt geht auf dem Viehmarkt die Peter-und-Paul-Kirmes über die Bühne. Klingt widersprüchlich, ist aber das Resultat eines Kompromisses.

Tatsächlich stieg der traditionelle Rummel bis 2008 stets Ende Juni. Dann bezog die Stadt den Viehmarkt komplett in die Altstadtfest-Zone ein und verbannte die Schausteller auf den Rindertanzplatz, wo die Kirmes aber eher ein Schattendasein führte. Die auch vom Publikum ersehnte Rückkehr an den angestammten Viehmarkt ging mit einer Terminverlegung einher.

Neuer Termin für das Volksfest „Peter-und-Paul-Kirmes“ in Trier

Die neue Faustregel für das Volksfest auf dem Viehmarkt lautet: Start am Himmelfahrtstag, Ende an Pfingstmontag – in diesem Jahr also am 29. Mai. Da die kirchlichen Feiertage 2023 auf besonders frühe Termine fallen, endet die Peter-und-Paul-Messe diesmal einen Monat vor dem Ehrentag des Stadtpatrons Petrus.

„Der Zuspruch ist bisher erfreulich hoch“, so die Kirmes-Zwischenbilanz von Werner Weeber (50) von der Schausteller-Arbeitsgemeinschaft Dierichs-Weeber, die den Rummel veranstaltet. „Man merkt, dass die Menschen die coronabedingt ausgefallenen Kirmesveranstaltungen sehr vermisst haben. Jetzt ist auch die Zeit der Einschränkungen endlich vorbei, und das freut auch uns Schausteller nach den zurückliegenden harten Jahren sehr.“

Mit insgesamt rund 20 Berufskollegen, Gastronomen und Marktleuten sorgen Weeber und Thorsten Dierichs (58) für eine, wie sie sagen, „zünftige Messe für alle Generationen“ – selbstverständlich mit Karussells, Bratwurst vom Holzgrill, Zuckerwatte und gebrannten Mandeln.