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Klage gegen Tihange und Aufklärung über Cattenom

Klage gegen Tihange und Aufklärung über Cattenom

Der Kreis zeigt sich solidarisch mit Städten aus dem Raum Aachen und beteiligt sich mit 3000 Euro an einer Klage gegen das belgische Atomkraftwerk Tihange.

Trier. Beschlüsse zu den umstrittenen grenznahen Atommeilern in Tihange (Belgien) und Cattenom (Frankreich) hat der Kreisausschuss (KA) gefasst. Der Kreis beteiligt sich mit 3000 Euro an einer Klage der Städteregion Aachen gegen das AKW Tihange. Die Klage richtet sich gegen die Wiederinbetriebnahme des Reaktorblocks 2, der wegen zahlreicher Risse vorübergehend stillgelegt worden war. Ferner beschloss der KA, einen Vertreter der Landesregierung einzuladen, der aktuelle Informationen zum AKW Cattenom geben kann. Der Betreiber habe in den Bereichen Hochwasser- und Erdbebensicherheit sowie Notstromversorgung nachgerüstet, sagte Landrat Günther Schartz.
Weiterhin informierte Schartz auf Antrag der CDU-Fraktion über die E-Mobilität. Danach gibt es kreisweit sieben Elektrotankstellen und 58 Elektroautos. Der KA ist sich einig, dass die Infrastruktur angepasst werden muss, wenn die vom Staat beschlossene Kaufprämie für Elektroautos beim Kunden greift. Schließlich beschloss der KA, 70 000 Euro für die Unterstützung von Asylbewerbern auf die sieben Verbandsgemeinden aufzuteilen. alf