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Klagen gegen Windräder abgewiesen

Klagen gegen Windräder abgewiesen

Die Genehmigung von zwei Windkraftanlagen am Hungerberg bei Trierweiler ist rechtlich nicht zu beanstanden. Das hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden. Eine Hausbesitzerin hatte gegen die Windräder geklagt.

Trier/Trierweiler. Im Streit um den Bau und den Betrieb von zwei Windrädern auf dem Hungerberg bei Trierweiler gibt es nun zwei Urteile. Die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Trier hat die Klagen einer Hauseigentümerin, die in etwa 1000 Meter Entfernung zum Windpark Hungerberg wohnt, gegen die von der Kreisverwaltung Trier-Saarburg erteilten Genehmigungen zur Errichtung von jeweils zwei Windkraftanlagen abgewiesen (VG Trier, Urteile vom 16. Juni 2014 - 6 K 749/13.TR und 6 K 1475/13.TR).
In der Urteilsbegründung erklären die Richter, dass die Rechte der Klägerin durch die Genehmigungen nicht verletzt worden sind. Es sei davon auszugehen, dass von den Vorhaben keine unzumutbaren Lärmbelästigungen ausgehen.
Grundstück am Außenbereich



Zwar handele es sich bei der Umgebungsbebauung des Wohnhauses der Klägerin um ein reines Wohngebiet. Da jedoch das Anwesen der Klägerin am Rande des Wohngebiets zum Außenbereich hin gelegen sei, könne diese die Einhaltung der Lärmwerte für ein reines Wohngebiet nicht für sich in Anspruch nehmen.
Dem aufgrund der Lage des Grundstücks verminderten Schutzbedürfnis sei durch die Einhaltung der Lärmwerte für ein allgemeines Wohngebiet in ausreichendem Maß Genüge getan.
Die Kammer war aufgrund der Schallgutachten auch davon überzeugt, dass Immissionsrichtwerte auch nachts eingehalten werden könnten. So weit die Klägerin Belange des Natur- und Artenschutzes rüge, fehle es an ihrer individuellen Rechtsverletzung.
Gegen die Entscheidungen kann innerhalb eines Monats die Zulassung der Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht beantragt werden. red/har