Klotzen statt kleckern

Kommunikation scheint keine Stärke der Trierer Messeveranstalter zu sein. Vielmehr setzen sich die Betreiber von Messepark und Arena gegenseitig unter Druck: Die Messefördergesellschaft sieht sich wegen Parkplätze und Außengeländes vorne und die Arena glaubt ebenfalls, die "bessere Plattform" für eine Automobilausstellung zu sein.

Dabei konnte man auf der Hochwald-Gewerbeschau am Wochenende sehen, wie's geht: 25 000 Besucher kamen an zwei Tagen. Hätten sich die 86 Aussteller auf zwei Termine verteilt, hätte sich die Zahl der Kunden vermutlich mehr als halbiert. Klotzen statt kleckern müsste daher die gemeinsame Devise im Trierer Messegeschäft lauten. Besonders, wenn in beiden Fällen der Steuerzahler ein mögliches Minus mit ausgleichen muss. c.wolff@volksfreund.de