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Knifflige Spiele im Schlosspark

Knifflige Spiele im Schlosspark

Zwölf Jugendfeuerwehren aus der Region Trier haben sich bei einem Wettbewerb im Schlosspark in Trier-Kürenz in Disziplinen wie Kistenstapeln und Waldbrandtennis gemessen. Sieger wurde das Team aus Dreis in der Eifel.

Trier/Hillesheim. Die zwölf Mannschaften aus der ganzen Region haben keine einfache Aufgaben vor sich, als im Trier-Kürenzer Schlosspark der Startschuss zum 19. Bezirkswettbewerb der Jugendfeuerwehren fällt: Ausgefallene Spiele wie Kistenlaufen und Waldbrandtennis stehen ihnen genauso bevor wie eine Rallye mit alten Autoreifen.
Aber an Anfeuerungsrufen mangelt es ihnen bei den insgesamt zehn Geschicklichkeitsaufgaben nicht: Viele Eltern, Verwandte und andere Feuerwehrfans stehen am Rand und feuern die jungen Lebensretter aus ihren Dörfern und Stadtteilen nach Leibeskräften an.
Aus allen vier Landkreisen und der Stadt Trier kommen die Mannschaften: Aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich sind Jugendliche aus Dreis und Wittlich angereist, aus dem Eifelkreis kommen Teams aus Waxweiler, Sülm und Meckel. Auch Feuerwehrnachwuchs aus der Vulkaneifel ist dabei: Aus Hillesheim, Mürlenbach, Rockeskyll und Lissendorf haben sie den Weg nach Trier-Kürenz gefunden. Die Stadt Trier wird von Jugendlichen aus Olewig und Ehrang vertreten, der Landkreis Trier-Saarburg vom Feuerwehrnachwuchs aus Pluwig und Konz-Niedermennig.
Hoher Spaßfaktor


Bei den vielfältigen - und teilweise kuriosen - Spielen geht es natürlich auch um Wissen und Kenntnisse aus dem Feuerwehrleben. Aber das Treffen der Teams, die sich allesamt bereits in ihrem Landkreis oder in der Stadt Trier gegen andere Mannschaften qualifiziert haben, ist auch mit einem gehörigen Spaßfaktor gespickt. Nach dem Motto: Dabei sein ist alles. Vielfach liegen die Bestzeiten dicht beieinander. Und wer es bis zum Bezirkswettbewerb geschafft hat, kann sich schon als Spitzenteam bezeichnen.
Kleines Manko am Rande: Dass es im idyllischen Schlosspark stark nach Hund roch, war weniger ein Problem - wohl aber die vielen Hinterlassenschaften der Hunde, denen Besucher und Feuerwehrleute beim Gang über die Wiese ausweichen mussten. Dafür konnten die Veranstalter vom Stadtjugendfeuerwehrverband Stadt Trier (Leitung Stefan Anton) aber nichts - sie lieferten trotzdem einen gut organisierten und unterhaltsamen Wettbewerb.
LH
Extra

Als Sieger ging die Jugendfeuerwehr von Dreis aus dem Rennen, die Jugendlichen aus Hillesheim belegten den zweiten Platz. Den dritten Platz erreichte die Jugendwehr aus Wittlich. Die weiteren Plätze: Mürlenbach (4.), Niedermennig (5.), Pluwig (6.), Waxweiler (7.), Trier-Ehrang (8.), Meckel (9.), Trier-Olewig (10.) und Lissendorf/Rockeskyll (11.), Vorjahressieger Sülm belegte den letzten Platz. LH