KOLUMNE

ErSTAUnlich Die Warnungen haben nicht gefruchtet, nun haben wir den Salat: Neuerdings macht die Polizei auf der Zurmaiener Straße Radarkontrollen. Dabei ist es dort gar nicht so einfach, die geforderten 30 Stundenkilometer zu überschreiten.

Bei normalem Verkehr, und erst recht während des Berufsverkehrs, bleibt den Autofahrern nichts anderes übrig, als durch den Engpass zu schleichen. Einige sind offenbar davon so frustriert, dass sie meinen, bei freier Fahrbahn die verloren gegangene Zeit durch Rasen wieder herausholen zu müssen. Doch erinnern wir uns: Vor dem Ausbau der Zurmaiener Straße hielt man auch so manches Mal hinter einem Linksabbieger und musste ausharren, bis dieser abbiegen konnte oder sich auf der rechten Spur eine Lücke zum Ausscheren auftat. Links abbiegen ist zur Zeit tabu, zum Leidwesen der Geschäfte. Wer den Umweg über den Verteilerkreis macht und wieder stadteinwärts fährt, um ein bestimmtes Schnellrestaurant aufzusuchen, erhält dort übrigens 15 Prozent Rabatt. Clever! Die Bedienungen an der Theke verlangen keinen Navigationsnachweis, ein Wort genügt: "Linksabbieger". Bis September 2006 wird die am stärksten frequentierte Straße Triers, die Zurmaiener Straße, ausgebaut. Rund 40 000 Fahrzeuge rollen täglich über diese wichtige Verkehrsader. Die Verkehrsteilnehmer müssen während der langen Bauphase mit erheblichen Behinderungen rechnen. TV-Redakteur Albert Follmann, Berufspendler zwischen Föhren und Trier, berichtet in der Kolumne "ErSTAUnlich" regelmäßig über seine Erfahrungen auf der Zurmaiener Straße und den Ausweichstrecken. Was erleben Sie im Stau? Mailen Sie uns an echo@volksfreund.de.Albert Follmann

Mehr von Volksfreund