Kolumne
Das ist ein sicherlich ganz spannender Gast, den die Trierer SPD da heute in den Warsberger Hof geladen hat (Beginn um 19 Uhr). Kulturstaatssekretär Walter Schumacher aus Mainz ist vor Ort und diskutiert mit zum Thema "Welches Theater braucht Trier?" Unter anderem sitzen IHK-Präsident Peter Adrian, Kulturdezernent Thomas Egger und Theater-Intendant Gerhard Weber auf dem Podium.
Aber der spannendste Gast ist nun mal der Kulturstaatssekretär. Zur Erinnerung: Der Trierer Stadtrat hat sich im Rahmen der Theaterdebatte erst kürzlich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, das Theater Trier müsse als Drei-Sparten-Haus (also mit Schauspiel, Orchester und Ballett) erhalten bleiben. Und das Theatergebäude muss bekanntlich millionenschwer saniert, wenn nicht sogar neu gebaut werden. Das eine wie das andere kann die Stadt alleine überhaupt nicht leisten - ohne Geld vom Land geht da nichts. Die spannende Frage ist also, ob der Kulturstaatssekretär sich heute schon ins Portemonnaie blicken lässt und verrät, was er von den Trierer Beschlüssen hält. "Täglich Trier" - hier lesen Sie, was wichtig ist in der Moselstadt, was ansteht, worüber die Menschen sprechen. Diskutieren Sie mit: www.volksfreund.de/taeglich