Kolumne

Cannabis, Kokain, Ecstasy oder Amphetamine - dass dies Drogen sind, die zu körperlichen oder psychischen Schäden führen können, ist auch bei Jugendlichen bekannt, die Hemmschwelle mithin hoch, zu diesen Drogen zu greifen. Anders ist das derzeit noch bei den als "Legal-Highs" bezeichneten Kräutermischungen, die in Pulverform, Tabletten oder Kapseln angeboten werden und über das Internet leicht erhältlich sind.

"Couch Trip" heißt so ein Tütchen dann schön verharmlosend und kostet zwischen 20 und 30 Euro. Doch ungefährlich sind die Mischungen nicht. Erst Anfang Oktober machte der Fall eines 18-Jährigen aus Trier Schlagzeilen, der wegen des Konsums einer Kräutermischung auf der Intensivstation landete. Dafür, dass das Gefahrenbewusstsein angesichts der Legal Highs steigt, will die Polizei nun durch Aufklärung sorgen. Deshalb veranstaltet sie heute in Trier (17 Uhr, Rokkokosaal der ADD) eine Fachtagung zum Thema. Sie richtet sich an Lehrer weiterführender Schulen ab Klasse 7, kann aber - sinnvoll angesichts der Verbreitung der Kräutermischungen - natürlich auch von Eltern und interessierten Bürgern besucht werden. Täglich Trier - hier lesen Sie, was wichtig ist in der Moselstadt, was ansteht und worüber die Menschen reden. Diskutieren Sie mit: <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/taeglich" class="more" text="www.volksfreund.de/taeglich"%>