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Kommentar FWG Kreiatg Trier-Saarburg Wechsel

Meinung : Entscheidende Weichenstellung

Die FWG Trier-Saarburg hat sich als politische Kraft in der Trier-Saarburger Kreis­­politik etabliert. Unter anderem aufgrund von Kommunalpolitikern wie Matthias Daleiden oder Helmut Reis, die sich seit vielen Jahren engagieren.

Wenn die beiden nun kürzer treten, tun sie dies wohl auch, um jüngeren Mitstreitern die Möglichkeit zu geben, sich zu etablieren. Und um die Marke Freie Wähler zu besetzen. Denn bisher sieht es so aus, als ob keine Zusammenarbeit mit dem neuen Kreisverbands der Partei der Freien Wähler möglich ist. Denn die fühlt sich offensichtlich nicht unbedingt als geborener Partner der CDU. Im Gegenteil. Das wurde deutlich, als der Verein FWG Günther Schartz (CDU) als Landrat favorisierte, der Kreisverband der Freien Wähler hingegen Stefan Metzdorf (SPD). Vor diesem Hintergrund muss auch die geplante Neubesetzung der Stelle des Kreisbeigeordneten gesehen werden. Setzen Michael Holstein und seine Fraktionskollegen dabei weiter nur auf das Dreierbündnis CDU-FWG-FDP, wird es keine Zusammenarbeit mit dem neuen Kreisverband der Freien geben. Dann treten mit Sicherheit zwei Listen Freier Wähler bei der Kommunalwahl 2024 an. Beide würden in zwei Jahren den Sprung in den Kreistag schaffen. Beide jedoch in solch kleiner Mann- und Fraustärke, dass an einen Kreisbeigeordnetenposten nicht einmal im Traum zu denken ist.

h.jansen@volksfreund.de