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Kommentar: Vergabe der Jägerkaserne Trier an die Entwicklungsgesellschaft EGP

Meinung : Die Entscheidung zur Jägerkaserne ist ein Gewinn für ganz Trier

Die Entwicklung der Jägerkaserne ist das letzte große Konversionsprojekt in Trier, bei dem ehemals militärisch genutzte Flächen für zivile Dinge umgewandelt werden. Auch in Trier-West kommt diesem gut sechs Hektar großen Areal entscheidende Bedeutung zu.

Bezahlbarer Wohnraum an dieser Stelle ist Voraussetzung dafür, dass der bislang geografisch zerrissene Stadtteil eine Chance bekommt, zusammenzuwachsen. 

Die Entwicklungsgesellschaft EGP hat sich im europaweiten Wettbewerb um dieses wichtige Areal durchgesetzt. Damit ist ein Projektentwickler am Zug, der hohe regionale Kompetenz und beste Referenzen in Trier hat. Wer behauptet, das sei von Beginn an abgekartetes Spiel gewesen, der täuscht sich. Das gesamte Verfahren war von größter Geheimhaltung geprägt. Keiner der 20 Teilnehmer kannte Namen oder Konzepte der Mitbewerber. Der Baudezernent, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der EGP ist, war nicht an der Entscheidung beteiligt, die zu 55 Prozent den angebotenen Kaufpreis und zu 45 Prozent das eingereichte Konzept auf Basis der Vorgaben berücksichtigt hat. Es ist eine gute Entscheidung für Trier-West und für ganz Trier.

r.neubert@volksfreund.de