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Kommentar zu CDU Trier und Thorsten Wollscheid

Meinung zu CDU Trier und Thorsten Wollscheid : Weit und breit kein Besserer in Sicht - leider

Klar, gegen Malu Dreyer anzutreten, ist kein Vergnügen. Nur 17,5 Prozent der Erststimmen zu holen, bleibt allerdings auch eine deutliche persönliche Niederlage, die nicht wegzureden ist.

Innerparteilich macht der erst 34-jährige Thorsten Wollscheid, Direktkandidat der Trierer CDU, zwar einen guten Job und genießt durch seine verbindliche Art Rückhalt. Um in der ersten Reihe die CDU in die Bundestagswahl und erst recht in den ab Spätherbst anstehenden Wahlkampf zur Oberbürgermeisterwahl zu führen – dafür hat er allerdings bislang zu wenig Stärke und Persönlichkeit gezeigt.

Den Kreisvorsitzenden nach nur 1,5 Jahren schon wieder auswechseln, ist allerdings auch keine Erfolgsgarantie. Erst recht, wenn wie bei der gebeutelten Trierer CDU weit und breit kein Kandidat in Sicht ist, der den Job haben will und es besser könnte. c.wolff@volksfreund.de