Meinung Nicht kleckern, sondern klotzen beim Takt im Osten

Wer die Menschen zum Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn bringen möchte, muss investieren. Das macht der Staat auch an der Weststrecke. Allerdings ist es mit dem Bau von Gleisen und Bahnstationen sowie der Einrichtung eines S-Bahn-ähnlichem Verkehrs auf dieser Seite der Mosel nicht getan.

Kommentar zu möglichen Auswirkungen der Trierer Weststrecke auf den Osten
Foto: TV/Schramm, Johannes

Um die zahlreichen Luxemburg-Pendler von der Straße in den Zug zu bekommen, darf das – zumindest außerhalb von Corona-Zeiten – sehr beliebte Bahnangebot im Osten Triers nicht unter den Plänen für den Westen leiden. Im Klartext: Mindestens in den Hauptverkehrszeiten muss auch dort ein echter Halbstundentakt ins Nachbarland her. Wenn das Angebot hingegen eingeschränkt würde, könnte es sogar sein, dass der ein oder andere Pendler aus Trier-Nord, -Mitte, -Ost, -Süd, -Heiligkreuz oder -Mariahof sogar wieder zurück aufs Auto umsteigt. Auf die Westtrasse zieht sie vermutlich eher wenig.