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Kommentar zum Schulbauprogram der Stadt Trier

Kommentar : Ein Trauerspiel!

Schritt für Schritt werden bei den städtischen Schulen die Versäumnisse vergangener Jahrzehnte beseitigt. Die Arbeitsliste ist gewaltig. Die Umsetzung wird zudem erheblich mitbestimmt durch die Befristung der Zuschüsse vom Land.

Das hat zwangsläufig zu Folge, dass einige Projekte immer wieder verschoben werden. Gemeint ist damit nicht die unzumutbare Situation, dass die Fenster von Schulen seit fünf Jahren nicht geputzt wurden, was nicht nur für die Grundschule Reichertsberg zutrifft.

Noch viel schlimmer ist für die Einrichtung in Trier-West und die Grundschule Pallien, dass noch immer kaum absehbar ist, wann endlich der gemeinsame Standort auf dem Sportplatz im Gneisenaubering zur Realität wird. Angesichts des schlechten Zustands der beiden kleinen Schulen ist ein Warten für vier weitere Jahre eine Zumutung. Doch es wird zwangsläufig so kommen, weil die Mobil­skul noch so lange für die IGS gebraucht wird und der Stadtrat im März 2019 eine alternative Lösung mehrheitlich abgelehnt hat. So werden der umstrittene Neubau der Egbert-Grundschule und auch der HGT-Erweiterungsbau fertig sein, lange bevor die neue Grundschule West steht. Ein Trauerspiel!

r.neubert@volksfreund.de