Kommentar zum Schutzkonzept gegen Hochwasser und Starkregen in Trier

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Kompliment an die Stadtverwaltung. Gemeint ist damit nicht nur das komplexe Konzept für den Schutz und gegen die kostspieligen Folgen von Starkregen und Hochwasser, das den Pegel der Mosel von 2,40 auf mehr als elf Meter steigen lässt.

Kompliment für den Mut, den Menschen am Fluss und in den Stadtteilen die Wahrheit zu sagen: In den eng bebauten Quartieren Triers ist ein wirklicher Schutz vor extremen Unwettern nicht möglich.

Klar im Vorteil sind alle, die auf der Höhe wohnen und dort dank Versickerungsmulden und geringerer Flächenversiegelung weniger Schäden fürchten müssen. Doch auch im Tal kann jeder Hausbesitzer sein Vermögen so gut wie möglich schützen. Das fängt mit der Entsiegelung des eigenen Grundstücks an und hört damit auf, wie Gegenstände und elektronische Geräte im Keller deponiert sind. 

Der von Menschen gemachte Klimawandel wird der Region Trier noch viele böse Streiche spielen. Leider ist das wörtlich zu nehmen: Denn vorhersehbar sind lokale Hagelstürme, Gewitter und Starkregen nur so kurzfristig, dass es für die meisten akuten Rettungsmaßnahmen zu spät ist.

r.neubert@volksfreund.de

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