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Kommentar zur Kooperation Stadtwerke Trier und Stadt Trie

Kommentar : Ein Gewinn für beide Seiten

Die Stadtwerke Trier sind ein Glücksfall für Trier. Weil sie zu klein sind, um alleine mit dem Verkauf von Energie auf Dauer überleben zu können, erschließen die kreativen SWT-Macher neue Geschäftsfelder.

Die enge Verzahnung mit der Stadt Trier schafft einen positiven Effekt für beide Seiten. Ein gutes Beispiel dafür ist die Straßenbeleuchtung. Durch die Übertragung der Verantwortung an die Stadtwerke ist nicht nur die Zahl der unterschiedlichen Leuchtmittelarten von kaum vorstellbaren 120 auf neun reduziert worden. Durch die fast flächendeckende LED-Technologie werden in jedem Jahr auch 500 000 Euro Energiekosten eingespart.

Schnelles WLAN für Innenstadt und Stadtbusse sind nur erste Aspekte der Vorteile einer hochmodernen technischen Infrastruktur. Ein digitales Stadtinformationssystem, intelligente Ladekonzepte oder sofort auf den Verkehr reagierende Ampelschaltungen – eine grüne Welle – sind keine Utopien. Zu viel Dominanz für ein Unternehmen? Der Stadtrat muss in den Aufsichtsgremien seine Rolle ernst nehmen, dann sollte der Weg zur Smart City Trier gelingen. 

Kommentar zur Kooperation Stadtwerke Trier und Stadt Trie
Foto: TV/klaus kimmling

r.neubert@volksfreund.de