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Kooperation, Austausch, Erfolg

Kooperation, Austausch, Erfolg

Polen und Deutschland sollen näher zusammenrücken: Bei ihrem Besuch in Trier plädierte die polnische Generalkonsulin für mehr Kooperation und Austausch zwischen den Ländern.

Trier. (cju) 40 Prozent der polnischen Bevölkerung leben auf dem Land. Tendenz steigend. Denn polnische Bürger zieht es vermehrt von den Städten in ländliche Gebiete, erklärt Jolanta Róza Kozlowska, polnische Generalkonsulin in Köln, bei ihrem Besuch in Trier. Doch die Infrastruktur des Landes müsse noch weiter ausgebaut, die vorhandenen Ressourcen besser genutzt werden.

Agrartourismus und Förderung des ländlichen Raumes sind die Stichworte, die bei der Fachtagung, die anlässlich des Besuchs der Delegation des polnischen Generalkonsulats von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier abgehalten wurde, im Mittelpunkt standen. So soll Polen in Zukunft von den Erfahrungen, die Deutschland in den vergangenen Jahren gemacht hat, profitieren. "Wir wollen unseren Nachbarn Hilfestellung geben und unsere Erfahrungen zur Verfügung stellen", sagt Gunther Cherdron vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz. Auch in Sachen Wirtschaft und erneuerbare Energien will Polen sich am deutschen Vorbild orientieren. "Unser Ziel sind 20 Prozent erneuerbare Energien bis 2020", betont Vizekonsul Tomasz Badowski. "Es ist ein Zukunftsthema." Der deutsche Forschungsvorsprung sei vor allem wichtig für Polen. Denn dem Land fehle noch das Potential, um intensiv auf diesem Feld zu forschen.