1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Kreatives aus Kunst und Kultur

Kreatives aus Kunst und Kultur

Fünf Tage Kreativität: Ausstellungen, Vorträge, Events rund ums Thema Design, Kunst und Kultur bietet die Designfusion 2011. Veranstalter der Projektwoche ist der Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule (FH) Trier.

Trier. Knapp 200 Menschen drängen sich bei der Eröffnung der Designfusion 2011 in der Aula der Fachhochschule am Paulusplatz. Viele Dozenten und Kunstinteressierte sind gekommen, aber auch zahlreiche Studenten. Denn sie sind nicht nur Initiatoren, sondern auch Organisatoren der Designfusion: ein studentisches Projekt, bei dem es darum geht, "Design" zu interpretieren und ihre Vorstellungen den Besuchern näherzubringen.
Vor den üblichen Eröffnungsreden gibt es Sekt und dezent-sommerliche Gitarrenmusik im Hintergrund, live gespielt von drei Studenten. Die Designfusion soll keine prüde Veranstaltung sein - jung, entspannt und kreativ - das ist das Motto der Organisatoren. Das zeigt sich auch im ersten Satz ihrer Begrüßung: "Wir möchten uns extrem bei euch bedanken, dass ihr heute so zahlreich erschienen seid", rufen sie den Gästen zu. Das gefällt auch Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen, der ebenfalls zur Eröffnung gekommen ist. Er werde sich künftig in seinen Reden auch nur noch "extrem bedanken", scherzt er.
Der Dank gilt den über 400 Studenten, die monatelang an den Werken und der Organisation der Designfusion 2011 gearbeitet haben. Das Ergebnis kann bis zum 15. Mai an allen möglichen Orten im Stadtgebiet bestaunt werden. "Hot Spots" nennt der Dekan des Fachbereichs Gestaltung, Prof. Franz Kluge, diese Orte. Dazu zählen der Paulusplatz, der Irminenhof, das alte Postgebäude, die Viehmarktthermen und einige kleinere Kneipen in der Innenstadt. Überall dort finden zahlreiche Ausstellungen, Vorträge und Events rund um das Thema Design statt. Dazu gehören die Bereiche Kunst, Architektur, Kommunikations-, Mode- und Intermediales Design.
Wichtigstes Element des Projekts: der interdisziplinäre Charakter: "Es geht um die Wechselwirkungen der verschiedenen Designdisziplinen, aber auch um die Wechselwirkungen mit ganz anderen Bereichen, wie Wirtschaft oder Soziales", sagt Franz Kluge. Und vor allem gehe es um "die Wechselwirkung zwischen der Stadt Trier und der Kreativität. Die Designfusion soll integrativ sein, eine Fusion eben".
Infos zu den Veranstaltungen gibt es im Internet unter
www.designfusion.me
Ein besonderes Werk, gestaltet von Architektur-Studenten, ist bis 15. Mai auf dem Paulusplatz zu sehen: "In Between" zeigte 28 Großwürfel, deren einzelne Seiten mit verschiedenen Farben bemalt wurden. Das Besondere: Form und Zwischenräume der Würfel spielen keine wesentliche Rolle. Es sind Licht und Raum, die eine untrennbare Verbindung eingehen und beeindruckende Reflexionen schaffen. kne