Kreis hilft beim Anbau der Rampe
Trier · Im ersten Schritt stellt der Landkreis Trier-Saarburg 35 000 Euro für den barrierefreien Umbau von Häusern und Wohnungen zur Verfügung. So soll ermöglicht werden, dass Menschen lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können.
Trier. Eine Treppe kann im Alter schnell zur unüberwindbaren Hürde werden. Auch der Einstieg in die Badewanne ist für den ein oder anderen Senior ein Problem. Irgendwann geht es dann nicht mehr. Immer wieder müssen Menschen in Seniorenheime umziehen, weil ihr bisheriges häusliches Umfeld ein normales Leben im Alter unmöglich macht. Der Kreistag hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit einem Zuschussprogramm befasst, mit dem bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnsituation zugunsten älterer und behinderter Menschen gefördert werden sollen.
So besteht bei vielen Betroffenen der Wunsch, möglichst lange ein eigenständiges Leben in der gewohnten Umgebung zu führen.
Oft können kleinere bauliche Maßnahmen mit einem überschaubaren Kostenaufwand die Unterbringung der betroffenen Menschen in einem Alten- oder Pflegeheim verhindern oder zumindest zeitlich hinauszögern. Sei es etwa durch den Einbau einer bodengleichen Dusche, eines Treppenliftes oder den Anbau einer Rampe.
Nach der Zustimmung des Kreistags zum Förderprogramm kann bei Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen eine Bezuschussung solcher Vorhaben erfolgen. Übernommen werden bis zu 25 Prozent der entstehenden Kosten. Im aktuellen Kreishaushalt sind bereits für 2014 Zuschussmittel in Höhe von insgesamt 35 000 Euro eingeplant.
Förderanträge können über die jeweilige Verbandsgemeindeverwaltung oder unmittelbar bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg eingereicht werden. red/har
Weitere Informationen erteilt der zuständige Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Hartmut Herr, unter Telefon 0651/715-299.