Kreishaushalt Trier-Saarburg Schulden Kommunalaufsicht

Haushalt : Einigung im Haushaltsstreit ist in Sicht

Landkreis könnte bald neue Projekte angehen.

Noch hat der Landkreis Trier-Saarburg keinen genehmigten Haushalt für  2018, so dass eigentlich neue Projekte nicht angegangen werden dürften.

Doch am 4. Juni könnte sich die Lage ändern. Dann trifft sich der Kreistag zur Sitzung und wird erneut über den Etat sprechen. So wie es aussieht, wird sich die Kommunalaufsicht bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier nicht mehr querstellen. Die weigerte sich bislang, dem Zahlenwerk zuzustimmen (der TV berichtete).

Unter anderem wegen der ihrer Meinung nach zu geringen Kreisumlage. Der Kreistag hatte diesen von Orts- und Verbandsgemeinde zu zahlenden Abgabesesatz für 2018 von 44 auf 42,5 Prozent gesenkt. Nach einem Treffen von Vertretern des Kreises und der ADD sieht die Sache nun so aus: Sollte es gelingen, einen ausgeglichenen Etat für 2019 auf die Beine zu stellen und sollten  Liquiditätskredite in größerem Umfang abgebaut werden, will die ADD nicht mehr auf einer Erhöhung der Kreisumlage bestehen.

Sowohl Landrat Günther Schartz als auch Begoña Hermann, Vize-Präsidentin der ADD, sagten, dass dieses Ziel sehr ambitioniert, jedoch nicht unmöglich sei.