Kreistag: Gedenkminute für Opfer des Flugzeugabsturzes

Trier. (alf) Mit einer Gedenkminute für den polnischen Staatspräsidenten Kaczynski und die anderen Opfer des Flugzeugabsturzes in Russland startete die Kreistagssitzung am Montagabend. Erst am vergangenen Wochenende hatte sich eine Delegation des Kreises Trier-Saarburg im polnischen Partnerkreis Puck befunden und dort unmittelbar erfahren, wie sehr die Polen um ihre tödlich verunglückten hochrangigen Regierungsvertreter trauern (der TV berichtete).



Bei den Gesprächen im Partnerkreis ging es unter anderem um die Intensivierung der Kontakte zwischen den beiden Kreiskrankenhäusern und den Feuerwehren sowie um weitere Kontakte zwischen Schülern und Schulen. Angestrebt werden außerdem Projekte im Sozialbereich, wie beispielsweise eine Kooperation mit dem neuen Hospiz des Kreises Puck.

Thema war außerdem eine mögliche neue Gemeindepartnerschaft. Nach Auskunft von Landrat Günther Schartz hat unter anderem eine Gemeinde aus dem Ruwertal Interesse an einer Verbindung mit einer polnischen Kommune geäußert.

Nachdem die Stadt Trier und der Kreis Trier-Saarburg ein gemeinsames Servicecenter für ihre Verwaltungen unter der demnächst bundeseinheitlichen Behördennummer 115 eingerichtet haben, werden pro Tag durchschnittlich 500 Anrufe zwischen 7 und 18.30 Uhr entgegengenommen. Das teilte der Landrat im Kreistag mit.

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