Kriegsgräber hergerichtet

TRIER. (red) Vertreter der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), des Grünflächenamts und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge besichtigten die Arbeiten an Kriegsgräbern auf dem Hauptfriedhofes. Sie kamen zu dem Urteil: "Die Sanierungsarbeiten sind gelungen."

Die Gräber russischer und polnischer Kriegstoter wurden diesen Sommer wieder hergerichtet. Auf den Namens- und Einfassungsplatten wurden im Zuge der Sanierung Algen- und Moosbeläge entfernt. Die verwitterten Fugen wurden mit einem Spezialmörtel witterungsbeständig geschlossen und die Stufenanlage des Denkmals neu gerichtet. Das dortige Mosaikpflaster wurde ergänzt. Die für die Gräberfürsorge in Rheinland-Pfalz zuständige ADD hat die Teilsanierung mit 3500 Euro finanziert. Raimund Schneider von der ADD, Heinz Toll und Michael Heimes vom Grünflächenamt sowie Günter Jakobs vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge überzeugten sich von der Sanierungsarbeit. Die Experten waren sich einig, dass die Kriegsgräberstätte als mahnendes Beispiel einen Beitrag für die Friedensarbeit leistet. "Demokratie muss von jeder jungen Generation neu gelernt und gelebt werden", so Schneider.