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Kriminalstatistik 2012: Insgesamt weniger Straftaten, aber mehr Körperverletzungen

Kriminalstatistik 2012: Insgesamt weniger Straftaten, aber mehr Körperverletzungen

Weniger Sexualdelikte, weniger Diebstähle, weniger Kinder und Jugendliche als Tatverdächtige und eine gleichbleibend hohe Aufklärungsquote - das sind die positiven Trends der Kriminalstatistik 2012. Gleichzeitig verzeichnet die Polizei aber mehr Körperverletzungen.

Erneut sank die Gesamtzahl aller Delikte, diesmal um 280. Das sagte Polizeipräsident Lothar Schömann bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2012. Die Aufklärungsquote des Trierer Präsidiums lag konstant bei guten 65,2 Prozent. Damit steht das Polizeipräsidium Trier landesweit an der Spitze.

Kriminalstatistik 2012 für die Region Trier | Create infographics Wer in der Region Trier lebt, lebt relativ sicher. Im Vergleich zu anderen Landesteilen ist die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, geringer. In der Region entfallen auf 100.000 Einwohner statistisch 5.649 Straftaten, im Land insgesamt sind es 6.861, der Bundesdurchschnitt liegt sogar bei 7.328.

Bei den Kapitaldelikten wie etwa Mord ist zwar die Zahl der Fälle von acht auf 19 angestiegen (davon 12 Versuche), jedoch liegt die Region damit immer noch unter den Zahlen der Jahre 2008 bis 2010. Immerhin konnten alle 19 Fälle aufgeklärt werden.

Rückläufig sind die Sexualdelikte, 2012 wurden 362 Fälle bekannt (2011: 407). Die Aufklärungsquote liegt bei 87,6 Prozent.

Raub, Körperverletzung und Freiheitsberaubung bleiben weiterhin ein Problem, da die Fallzahlen erneut um 2,7 Prozent auf 5327 Delikte anstiegen. Den größten Anteil haben die Körperverletzungen mit 2788 (+104).

Positiv verzeichnete Schömann, dass weniger Kinder und Jugendliche als Tatverdächtige auffielen.