Künftig immer Start an Himmelfahrt

Künftig immer Start an Himmelfahrt

Peter-und-Paul-Kirmes um Peter und Paul (29. Juni) herum - das war einmal. Die neue Faustregel für das Volksfest auf dem Viehmarkt lautet: Start am Himmelfahrtstag, Ende an Pfingstmontag. Die Schausteller sind zufrieden mit dieser Lösung.

Trier. Petrus ist Triers Stadtpatron und sein Feiertag (Peter und Paul) der 29. Juni. Doch die Peter-und-Paul-Messe, die traditionsgemäß und sinnigerweise um dieses Datum herum stattfand, geht nun zum zweiten Mal vorzeitig über die Bühne - Resultat eines doppelten Ausweichmanövers. Dessen erster Akt war 2009 die Verlegung der Kirmes auf den Rindertanzplatz, um den angestammten Viehmarkt in die Altstadtfest-Zone mit einbeziehen zu können. Der Ausweichstandort aber kam beim Publikum gar nicht gut an; die Schausteller klagten über empfindliche Umsatzeinbußen.
2011 gestattete das Rathaus den Rückzug auf den Viehmarkt, allerdings nicht mehr zum alten Termin, weil der Platz dann bereits belegt ist. So kam es im vergangenen Jahr zum neuerlichen, diesmal zeitlichen Ausweichmanöver: Die Kirmes endete rechtzeitig vor dem Aufbau zum Altstadtfest. "Ein Experiment, aber ein gelungenes", bilanziert Schausteller-Sprecher Werner Weeber (39), der mit dem vorgezogenen Termin kein Problem hatte: "Hauptsache Viehmarkt, denn dort gehören wir hin." Was das Publikum offenbar auch so sieht, denn mittlerweile stimmen die Besucher- und Umsatzzahlen wieder. Und einen dauerhaft festen Termin gibt es laut Weeber auch: "Es geht so weiter, wie in diesem Jahr gehandhabt: Kirmesbeginn an Christi Himmelfahrt, Ende an Pfingstmontag."
Gut für Schausteller und Besucher: Der Kirmeszeitraum umfasst zwei Feiertage: "Das ist sehr familienfreundlich." Der morgige Mittwoch ist ebenfalls Familientag mit reduzierten Preisen. Und an Pfingstmontag setzen die Kirmesleute "noch eins drauf": Dann kosten zwischen 17 und 20 Uhr die Tickets für alle Fahrgeschäfte vom Kinderkarussell bis zur Riesenüberschlagschaukel "No Limit" je einen Euro.