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Kunst am Bau: Schrei-Pilze für Kita in Filsch

Kunst am Bau : Schrei-Pilze für die Kita in Filsch

Das Außengelände der Kita „Im Freschfeld“ in Trier-Filsch wird aufgewertet. Die städtische Gebäudewirtschaft hatte im März den Wettbewerb „Kunst am Bau“ ausgeschrieben. Er war eine Bedingung für Fördermittel des Landes beim Bau des Gebäudes.

Die Realisierung ist für November geplant.

Der Gewinnervorschlag soll im naturnahen Außengelände realisiert werden. Als Wettbewerbsbeitrag waren sieben Objekte zu kreieren, die entlang der Grundstücksgrenze platziert werden und für die Kinder und das Personal der sieben Gruppenräume Treffpunkt für gemeinsame Unternehmungen und auch Sammelplatz im Notfall sein sollen. Es gab 35 Einreichungen.

Das Preisgericht, das sich aus Vertretern der Berufsverbände Bildende Künstler und Kunsthandwerker, der Europäischen Kunstakademie, freien Künstlern sowie Vertretern der Kitaleitung, des städtischen Jugendamts, der Gebäudewirtschaft und den Planern zusammensetzte, entschied sich für die Realisierung des Vorschlags von Thorsten Mühlbach und Alfred Kurz aus München: der bunte Freschfelder Schrei-Pilz. Dabei handelt es sich um farbige Röhren, die unterirdisch über ein Rohrsystem miteinander verbunden sind, über die die Kinder sich miteinander verständigen können. Die Trichter, deren Form an einen Pilz erinnert, sind außen mit der Gruppenfarbe versehen, innen findet sich die Gruppenfarbe, mit der jeweils kommuniziert werden kann. Die Jury überzeugte unter anderem, dass die Größe und Höhe der Trichter variiert. Dies versinnbildliche die Entwicklung der Kindergartenkinder, heißt es in der Begründung. Dotiert ist der erste Preis mit 2000 Euro.

Der zweite Platz und damit 1000 Euro geht an Birgit Cauer aus Berlin und ihre farbigen Tier-Höhlensteine. Sie schlug Findlinge mit farbigen Tunneln für das Außengelände vor. Frank Albert freut sich mit seiner Idee eines bunten Pilzgartens über den dritten Platz und 750 Euro.