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Kunstprojekt im Martinskloster Trier wird Modellvorhaben

Kunstprojekt : Kunst im Martinskloster wird Modellprojekt

Wohn.Raum.Zeit – Land fördert Aktion des Studierendenwerks Trier mit 30 000 Euro.

Im Neubau des Wohnheims Martinskloster soll in jedem der voraussichtlich 105 Zimmer ein Fundstück aus der 1700-jährigen Geschichte des Klosters einen besonderen Platz finden. „Wir machen unsere Bewohner zu Schatzhütern“, sagt Andreas Wagner, Geschäftsführer des Studiwerks Trier (TV vom 21. September). Nun ist dieses bislang einzigartige Kunstprojekt „Wohn.Zeit.Raum“ auch finanziell gesichert: Das Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) übernimmt die Hälfte der dafür veranschlagten Kosten. Über den Zuwendungsbescheid in Höhe von 30 000 Euro durch das Finanzministerium Rheinland-pfalz freut sich Wagner ebenso wie der wissenschaftliche Leiter des Projekts, Stephan Brakensiek (Uni Trier): „Das ist eine besondere und erfreuliche Würdigung unseres innovativen Konzeptes.“ Glückwünsche „für diese tolle Idee und die Förderung durch das Land“ erreichten das Studiwerk Trier auch vom Dachverband, dem Deutschen Studentenwerk in Berlin. Im Rahmen der wissenschaftlichen Vorbereitung ist bislang ein umfassender Zeitstrahl zur Ortsgeschichte erstellt worden. Einige Objekte (Artefakte), die in direktem Zusammenhang mit den dort definierten Ereignissen stehen, wurden ebenfalls bereits beschafft. Zudem gibt es Entwürfe für eine eigene Briefmarkenserie zu dem Projekt. Ziel ist es, bis zum Erstbezug des neuen Wohnheims, die auf alle Zimmer verteilte Dauerausstellung realisiert zu haben. Eine virtuelle Präsentation sämtlicher historischer Fundstücke – das Studiwerk hofft auf weitere Dauerleihgaben – soll es im Foyer des Wohnheims geben.