KURZ

Geplatzte Sparkassen-Fusion: Für die geplatzte Fusion der Sparkassen Trier und Bitburg trägt für Oberbürgermeister Klaus Jensen der Eifelkreis Bitburg-Prüm die Verantwortung.

"Es wurde dabei die Chance vertan zu einer großen Sparkasse, die ein wertvoller Dienstleister für Handel, Industrie und Handwerk´ hätte werden können", sagte Jensen in der jüngsten Stadtratssitzung. Dass Bitburg jetzt zuerst mit Daun über eine mögliche Sparkassenfusion spreche und dann "vielleicht wieder mit uns", sei nicht tragbar. "Die Fusion ist gestorben, darin bin ich mir mit Landrat Günther Schartz einig", betonte Jensen. Der Ausstieg Triers aus der Bitburger Flugplatz GmbH dürfe vom Eifelkreis nicht als Grund für das Nein zur Kassenfusion herangezogen werden: "Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass Trier mit und für die Region arbeiten will. Ein Oberzentrum kann nur gemeinsam mit der Region florieren und andersherum. Das beweisen wir mit vielen Beteiligungen und Kooperationen in Zweckverbänden", sagte Jensen.GBT-Aufsichtsrat: Gegen die Stimmen der Grünen hat der Stadtrat neben Oberbürgermeister Klaus Jensen als geborenes Mitglied Friedel Jäger (SPD) und Manfred Maximini (UBM) für den Aufsichtsrat der Wohnungsbau- und Treuhand AG GBT benannt. Die Grünen hatten durchsetzen wollen, dass die Aufsichtsratsplätze nach Fraktionsgröße im Rat besetzt werden. Die UBM ist lediglich die viertgrößte Fraktion im Rat. Maximini hatte den Posten zu Zeiten des CDU-Oberbürgermeisters Schröer erhalten, weil die CDU damals auf einen zweiten Platz im GBT-Aufsichtsrat verzichtet hatte.

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