Lachhaft

Zum Thema Baustellen in Trier schreibt dieser Leser:

Nun ist es endlich soweit, die Pellinger hat auch ihre Baustelle. Wieso der Straßenbelag neu gemacht wird, muss wohl der gewöhnliche Autofahrer nicht verstehen - der alte Belag war nämlich nicht wirklich schlecht. In der Stadt selbst gäbe es wohl genügend Straßen, die es nötiger gehabt hätten, aber da sind wohl andere Geldgeber für zuständig. Was aber absolut nicht zu verstehen ist: Warum wird einfach eine Ampel aufgestellt, die stur ihre Zeiten abwartet und das Verkehrsaufkommen nicht berücksichtigt? 40 Minuten Wartezeit, weil eine Ampel ohne nachzudenken aufgestellt wurde - da wünscht man sich die Verantwortlichen auch mal in die Warteschlange. Aber der Bauunternehmer hat ja seine Pflicht getan: Ampel aufgestellt und drauflos arbeiten - nachdenken Fehlanzeige. Warum kann die Rotphase an der Ampel nicht dem Verkehrsaufkommen angepasst werden, wenn die Baustelle schon während des Berufsverkehrs nötig ist? Aber scheinbar ist es im Trierer Raum mit dem Nachdenken, was den Verkehr trotz Baustellen flüssig hält, eine schwierige Sache. Weiteres Beispiel: die gesperrte Auffahrt zur Konrad-Adenauer-Brücke - wegen Sicherheitsbedenken. Lachhaft! Es gibt aber auch positive Entwicklungen. Seit der Brückenbaustelle über die Bahn wurde die Rechtsabbieger-Ampel von der Pellinger zum Pacelliufer auf Blinklicht umgestellt - der morgendliche Rückstau ist damit deutlich kürzer geworden. Christian Busch, Holzerath

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