Lassen Sie sich beim Planen nicht unter Druck setzen

Kolumne Hausbau : Lassen Sie sich beim Planen nicht unter Druck setzen

In unserer Ratgeber-Reihe zum Thema Hausbau gibt es heute zwei weitere Tipps.

Tipp 9: Lernen Sie die favorisierte Baufirma erst richtig kennen.

Wer wenig Zeit hat, sich um sein Bauvorhaben zu kümmern, wird gerne auf eine Firma zurückgreifen, die das meiste aus einer Hand erledigt. Wie in der Liebe gilt dabei: Drum prüfe, wer sich (fast) ewig bindet.  Informieren Sie sich mit Hilfe der Firmen-Homepages, Online-Foren und Fachmagazine. Knüpfen Sie bei Messen, Bauherrenseminaren und Werksbesichtigungen Kontakte. Und studieren Sie jeweils genau das Muster des Werkvertrags.

Nicht zuletzt muss die Chemie zwischen dem jeweiligen Verkäufer und Ihnen stimmen, denn ohne Vertrauensbasis werden Sie keine Entscheidung guten Gewissens treffen können.

Tipp 10: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

 Der Werkvertrag bildet die entscheidende Grundlage für den gesamten Hausbauprozess. Was nicht im Leistungsverzeichnis aufgeführt ist, darauf haben Sie später auch keinen Anspruch. Also nehmen Sie sich auf jeden Fall die Zeit, jeden einzelnen Posten zu hinterfragen, um wirklich alles nachvollziehen zu können.

Keine Angst: Auch handwerkliche Laien können die Auflistung in der Regel verstehen, wenn sie sich die Punkte erklären lassen. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet gegen Gebühr einen Vertragscheck an.

Halten Sie wichtige Absprachen mit den Baufirmen stets per E-Mail fest, damit Sie sie später bei Bedarf nachweisen können.

Weitere Tipps finden Sie in unserem Online-Special auf der Seite
volksfreund.de/wohnen