LBM Brückensanierung Trier-Nord

Kostenpflichtiger Inhalt: Verkehr : Verzögerung bei Brückenbaustelle in Trier-Nord

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts verschiebt sich voraussichtlich bis kurz vor Weihnachten. Im April geht es weiter.

Die Arbeiten am Verteilerkreis Trier Nord kämen zwar gut voran, dennoch verzögere sich die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts bis kurz vor Weihnachten. Das teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Koblenz mit. Ursprünglich hieß es, der erste Teil der Brückensanierung sei im November beendet.

Für die technisch sehr anspruchsvolle Baumaßnahme habe es keinerlei Erfahrungswerte zur Abschätzung der Bauzeit gegeben, so der LBM. Die Planung und Herstellung der Hilfsunterstützungen, die während der Bauarbeiten die Funktion des Widerlagers zu übernehmen hatten, hätten sich wesentlich aufwendiger und damit zeitintensiver gestaltet als im Vorfeld bei der Planung zu erwarten gewesen sei.

Darüber hinaus hätten die nach Abbruch des Widerlagers sichtbar gewordenen Betonflächen am Überbauende deutlich mehr Betonschäden aufgewiesen als angenommen. Diese mussten aufwendig instandgesetzt werden.

Auch die schlechten Witterungsbedingungen im Oktober mit Starkregenereignissen haben nach Mitteilung der Straßenbauer die Arbeiten erschwert und zeitweise auch zu Unterbrechungen geführt. Trotz aller Widrigkeiten sei das neue Widerlager zwischenzeitlich errichtet worden. Die jetzt noch ausstehenden Arbeiten seien in vollem Gange. Bei günstigen Witterungsbedingungen sollen diese bis zum 22. Dezember abgeschlossen sein. Dann könne der Verkehr auf der Brücke wieder zweispurig in jeder Fahrtrichtung fließen.

Für die Verkehrsteilnehmer geht die Baustelle danach erst einmal bis Mitte April nächsten Jahres in die Winterpause, bevor im zweiten Bauabschnitt mit der Erneuerung des Widerlagers der stadtauswärts führenden Fahrspur begonnen werden kann.

Die Baufirma wird laut LBM auch im Winter unter der Brücke vorbereitende Arbeiten ausführen. Davon würden die Verkehrsteilnehmer jedoch nicht beeinträchtigt.

Das Autobahnamt Montabaur bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die verspätete Fertigstellung der Bauarbeiten und die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A 602.